Es gab zuvor etliche schlecht dokumentierte Parameter - diese wurden entfernt. Bei allen Parametern gibt es jetzt eine Referenz auf die offiziellen HCL-Quellen.
Hinweis: Trotz sorgfältiger Recherche können die hier gelisteten notes.ini-Parameter fehlerhaft oder unvollständig sein. Bitte jeden Parameter vor dem produktiven Einsatz in einer Testumgebung verifizieren!
Aktueller Stand:
205 Parameter
205 Parameter
Parameter
Information
Push-Mechanismus für Kalender-Overlays auf Notes-Clients (10+): vorgegebene Google-Kalender-, Notes-Application- oder iCalendar-Feed-URL erscheint beim nächsten Kalender-Aufruf im Dialog ‚Add a calendar' und wird vom Anwender mit einem Klick übernommen.
Anzahl Minuten, die der Administration Process (AdminP) wartet, bevor er erneut auf anstehende Interval-Requests prüft.
Stunde des Tages (0–23), zu der der Administration Process (AdminP) seine Daily-Requests verarbeitet.
Lokale Zugriffsliste: explizit erlaubte Benutzer/Gruppen für diesen Server (Override zur Server-ACL)
Liste der Benutzer, Server und Gruppen, die diesen Server anweisen dürfen, einen Anruf an einen anderen Server zu initiieren, um einen Pass-Through-Routing-Pfad aufzubauen. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Cause calling'.
Liste der Ziel-Server, an die dieser Server Clients via Pass-Through routen darf. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Destinations allowed'. Default leer = alle Server erlaubt.
Deaktiviert die Mail-Lookup-Prüfung des Agent Managers für mailgetriggerte Agents („After new mail has arrived") — Workaround, wenn der Signer kein Person-Dokument auf seinem Mailserver hat (typisch im Cluster).
Mindestabstand (in Minuten) zwischen zwei Ausführungen desselben durch Dokumenten-Update getriggerten Agents. Default: 30 Minuten. Gilt für Server und Notes-Clients.
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen Document-Update-Trigger nach dem Ereignis einplant. Default 5 Minuten.
Mindestabstand in Minuten zwischen zwei Ausführungen desselben New-Mail-getriggerten Agents. Default: 0 (kein Mindestabstand).
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen New-Mail-Trigger nach Mail-Eintreffen einplant. Default 1 Minute.
Verzögerung in Minuten zwischen den Läufen des Agent-Manager-Schedulers. Werte 1–60, Default 1.
Intervall (Minuten), in dem der Agent Manager nach unverarbeiteten „On new mail“-Agenten sucht (Catch-Up-Check)
Definiert die Wochentage, an denen Agents mit der Option „Don’t run on weekends“ nicht laufen sollen. Default: Samstag (7) und Sonntag (1).
Aktiviert das Domino Billing-Subsystem und legt fest, welche Aktivitätsklassen abgerechnet werden — Agent, Database, Document, HttpRequest, Mail, Replication, Session.
Akzeptiert die Let's-Encrypt-Lizenzbedingungen (ACME Terms of Use). Pflicht für automatische Zertifikats-Requests — ohne diesen Parameter scheitern automatische Requests, weil ACME-Account-Dokumente mit deaktivierter License-Agree-Einstellung ausgeliefert werden.
Startet HTTP automatisch, wenn der Server per CertMgr automatisch konfiguriert wird. HTTP muss zusätzlich über ServerTasks oder ein Programm-Dokument für den dauerhaften Autostart konfiguriert werden.
Erkennt automatisch den Host-Namen und erzeugt mit der Default-Konfiguration einen Zertifikats-Request über den Certificate Manager (CertMgr).
Konfiguriert das Intervall (in Sekunden), das CertMgr zwischen der Verarbeitung von Zertifikats-Requests wartet. Default 30 Sekunden.
Maximale Anzahl HTTP-Redirects, denen CertMgr beim Verifizieren einer ACME-HTTP-01-Challenge folgt. Default 5. 0 deaktiviert das Folgen von Redirects.
Deaktiviert die interne HTTP-01-Challenge-Verifizierung durch CertMgr vor der Bestätigung im ACME-Flow. Nützlich, wenn der Server die Challenge intern nicht erreichen kann, der ACME-Provider sie aber von außen verifizieren kann.
Definiert den Proxy, den der Certificate Manager für alle ausgehenden Verbindungen (z. B. zur ACME-CA) verwendet. Für authentifizierte Proxies sollte stattdessen ein Account-Dokument in der Konfigurations-Datenbank verwendet werden.
Definiert den Domino-Server, der die Certificate-Store-Datenbank certstore.nsf vorhält. Default ist der lokale Server.
Notes-Client-Tracing: protokolliert pro Transaktion Zeit, Aufrufstack und Server-Antwortzeiten — Standard-Werkzeug zur Diagnose von langsamen Client-Operationen und Authentifizierungsproblemen.
Anzahl der parallel laufenden Cluster-Replicator-Tasks. Per Default startet HCL Domino genau einen Cluster-Replicator.
Aktiviert die Erhebung von LockWaits- und AvgWait-Werten für den Show-DBS-Befehl. Nur temporär setzen.
Aktiviert die Konsolenprotokollierung in die Datei console.log dauerhaft über den Server-Neustart hinweg. Pendant zum Console-Befehl Start Consolelog.
Legt die maximale Größe der Domino-Console-Logdatei (
console.log) bzw. der zugehörigen Mirror-Dateien in Kilobyte fest. Beim Erreichen der Maximalgröße wird die Datei ringförmig überschrieben.Aktiviert das Console-Log-Mirroring: Domino startet einen zusätzlichen Server-Thread, der jede Konsolenausgabe parallel in nummerierte Mirror-Dateien (
console1.log, console2.log, …) schreibt und so eine echte Log-Historie statt nur zirkulären Überschreibens ermöglicht.Begrenzt die maximale Größe des Shared-Memory-Segments des Domino-Servers in Megabyte. Wichtig auf 32-bit-Systemen und bei knappem Speicherbudget.
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO über HTTPS): überspringt die Verifikation des SSL-Zertifikats. Nur für selbstsignierte Zertifikate vorgesehen.
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO-Storage): erzwingt unverschlüsseltes HTTP statt HTTPS für die Verbindung zum Storage-Endpunkt.
Aktiviert beim Anlegen neuer Datenbanken automatisch NIFNSF — separate View-Index-Dateien (.NDX) außerhalb der NSF.
Erzwingt, dass neu erzeugte oder via
compact -c umgewandelte Notes-Datenbanken im On-Disk-Structure 53 (R10-ODS) angelegt werden. Vorläufer von Create_R12_Databases. Auf Server und Client einsetzbar.Erzwingt, dass neu erzeugte Notes-Datenbanken im ODS 55 (R12-On-Disk-Structure) angelegt werden. Ermöglicht zudem das Hochstufen bestehender Datenbanken via
compact -c. Auf Server und Client einsetzbar.Aktiviert das aktuelle ODS-Level (R85 / ODS 51) bei neu angelegten NSF-Datenbanken.
Erzeugt neue Transaction-Logs im 8.5+-Format mit korrekt ausgerichteten Blöcken — wichtig bei Disk-Block-Größen ≠ 512 Bytes.
Aktiviert das Symmetrical-Cluster-Feature. Auf jedem Cluster-Server zusätzlich AutoRepair und RprCleanup in ServerTasks aufnehmen.
Aktiviert/deaktiviert die Verschlüsselung der DAOS-NLO-Dateien (Notes Large Objects). Vor Domino 12 das primäre Steuer-Setting; ab Domino 12 wurde es durch das Feld 'DAOS object encryption' im Server-Dokument ersetzt, der notes.ini-Wert wird aber weiter geehrt.
Erzwingt für DAOS-NLO-Objekte den Legacy-Verschlüsselungs-Algorithmus ("Domino classic") und unterdrückt damit die ab Domino 12 standardmäßig genutzte AES-128-Verschlüsselung. Pflicht-Setting vor dem Upgrade auf Domino 12, wenn man später noch zu einer Pre-11.0.1-Version zurück können muss — sonst sind ältere Server die mit AES-128 erzeugten NLOs nicht mehr lesen.
Legt den Basis-Pfad des DAOS-Repositorys fest, in dem die deduplizierten Anhänge als NLO-Dateien abgelegt werden. Entspricht dem Feld „DAOS base path“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Zeigt den aktuellen Zustand des DAOS-Katalogs (
daoscat.nsf) an: 0 = Down/Disabled, 1 = Needs Resync, 2 = Synchronized. Der Wert wird von Domino selbst geschrieben und sollte nicht manuell geändert werden.Legt in Tagen fest, wie lange eine NLO-Datei mit 0 Referenzen erhalten bleibt, bevor sie aus dem DAOS-Repository physisch gelöscht wird. Entspricht dem Feld „Deferred deletion interval“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Aktiviert oder deaktiviert den Domino Attachment and Object Service (DAOS) auf Server-Ebene:
1 = DAOS aktiv, 0 = DAOS deaktiviert. Entspricht dem Feld „Store file attachments in: DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.Legt die Mindestgröße in Bytes fest, ab der ein Anhang in den DAOS-Speicher ausgelagert wird. Anhänge unterhalb dieser Größe verbleiben innerhalb der NSF. Entspricht dem Feld „Minimum size of object before Domino will store in DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Pfad zum Notes-/Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup gesetzt und sollte danach nicht mehr verändert werden.
Intervall (Sekunden), in dem Änderungen am Database Directory Cache in die Run-Time-DB geschrieben werden. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache gegen das physische Dateisystem validiert wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache vom physischen Datenverzeichnis aufgefrischt wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Schränkt ein, welche NSF-Datenbanken das Database Maintenance Tool (dbmt) bearbeitet — z. B. nur mail/*.nsf oder einzelne Verzeichnisse.
Aktiviert detailliertes Agent-Manager-Tracing — feinkörnig pro Subsystem (Scheduling, Loading, Memory, Performance, Run-Time, Verbose) — Hauptdiagnose-Werkzeug für Agent-Manager-Probleme.
Schreibt Debug-Ausgaben in das Konsolen-Fenster bzw. die Server-Konsole — Standard-Begleitparameter für nahezu jedes Domino-Debug-Setup.
Aktiviert das Debug-Tracing für die HTTP-Bearer-Token-Authentifizierung in Domino. Hilft dabei, fehlgeschlagene OIDC-Bearer-Logins (z. B. ungültige aud-Claims, abgelaufene Tokens, fehlende Scopes) auf der Server-Konsole zu analysieren.
Aktiviert Debug-Ausgaben für View-Updates und Rebuilds (Datenbank, View, Benutzer); Standard 0.
Aktiviert das Debug-Tracing für den globalen OIDC-Provider-Cache (JWK-Cache) ab Domino 14.0. Ersetzt die früheren Parameter DEBUG_JWK_CACHE und DEBUG_JWK_CACHE_MGR aus 12.0.2.
Aktiviert ab Domino 14.0 das Debug-Tracing für die Validierung von OIDC-Provider-Konfigurationen und Access-Tokens gegen die im idpcat.nsf hinterlegten Provider und Schlüssel. Erste Wahl bei neuen OIDC-Konfigurationen.
Aktiviert Debug-Tracing für die HTTPS-Verbindung des Domino-Servers zum OIDC-Provider (libcurl-Aufrufe). Erste Wahl bei Verbindungs-, Proxy- oder TLS-Trust-Problemen zwischen Domino und IdP.
Aktiviert Debug-Tracing für das JSON-Parsing der OIDC-Datenstrukturen (Discovery-Dokument, JWKs, JWT-Claims). Auf Stufe 4 schreibt Domino den vollständigen JWT-Bearer-Token in die Server-Konsole.
Aktiviert Tracing speziell für die Auto-Redirect-Logik (
OIDC_LOGIN_ENABLE_REDIRECT) beim Web-Login mit OIDC. Ergänzung zu DEBUG_OIDCLogin.Aktiviert detailliertes Tracing des Web-Login-mit-OIDC-Flows auf der Domino-Server-Konsole. Fünf Stufen (0–4) von deaktiviert bis maximal verbose.
Allgemeiner Domino-Debug-Parameter, der den Pfad und Dateinamen festlegt, in den verschiedene Debug-Tasks (z. B. SMTPDebug, SMTPDebugIO, Replikations-Debug) ihre Ausgaben schreiben. Voraussetzung für viele weitere notes.ini-Debug-Flags.
Diagnose-Schalter für die durch PORT_ENC_ADV gesteuerten erweiterten Port-Encryption-Optionen. Mit 1 schreibt der Domino-Server detailliertes Debug-Logging zur Bitmaske ins Server-Log; nur temporär einsetzen, da die Ausgaben umfangreich werden und sensible Konfigurationsdetails enthalten können.
Aktiviert die Debug-Ausgabe für SAML-Authentifizierung auf dem Domino-Webserver. Der Wert ist eine Bitmaske; HCL empfiehlt
DEBUG_SAML=31 für allgemeine Diagnose und DEBUG_SAML=287 zusätzlich bei SSL/TLS-Zertifikatsfehlern.Schaltet die Ausgabe der Prozess-ID/Thread-ID vor jeder Domino-Konsolen-/Logzeile ein. Ergibt Einträge im Format
[PID:HEX-TID] und ist Voraussetzung für nahezu alle anspruchsvollen Diagnosen, in denen Threads korreliert werden müssen.Anzahl Tage, nach denen
Updall ungenutzte View-Indizes verwirft. Default 45 Tage.Pfad zum Notes/Domino-Datenverzeichnis. Beim Notes-Client zeigt Directory auf das Notes-Data-Verzeichnis, beim Domino-Server auf das Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup automatisch gesetzt und ist zwingend für den Start erforderlich.
Schaltet die Cluster-Replikation auf einem Domino-Server ab oder explizit ein. Per Default ist Cluster-Replikation eingeschaltet.
Schaltet das veraltete SSLv3-Protokoll für eingehende Domino-SSL/TLS-Verbindungen ab. Pflicht-Parameter zur Abwehr von POODLE und vergleichbaren Angriffen.
Schaltet die optimierte Ansichtsneuerstellung (Optimized View Rebuild) ab; HCL empfiehlt nur als Last Resort, wenn
View_Rebuild_Dir zu wenig Platz hat.Steuert, ob Web-Agents (durch Browser-Clients getriggert) gleichzeitig laufen dürfen. 0 = sequentiell (Default), 1 = asynchron.
Aktiviert Cluster-sichere, sprayer-taugliche Single-Server-Session-Cookies, indem dem DomAuthSessId-Cookie ein server-spezifisches Suffix angehängt wird.
Listet die Extension-Manager-Bibliotheken (DLL/.so/.lib), die Domino bzw. Notes beim Start in den Extension-Manager registriert.
Unterdrückt auf dem Notes-Client die Failover-Rückfragen, wenn der aktuelle Server nicht mehr antwortet — das eigentliche Cluster-Failover bleibt aktiv und wird für den Benutzer transparent.
Refresh-Intervall (Sekunden) für iCal-Feed-Overlays im Notes-Kalender. Default 3600 (eine Stunde). Greift nur, wenn der Anwender beim Overlay zusätzlich ‚Refresh this calendar frequently' aktiviert hat.
Anzahl der Indexing-Threads für Domain Search. Default: 2 Threads pro CPU. HCL-Empfehlung: max. 8 Threads pro Server.
Deaktiviert das automatische On-the-fly-Volltextindexieren bei FT-Suchen auf nicht indizierten Datenbanken.
Steuert serverweit die Volltextindexierung von Anhängen (1 = ohne Filter, 2 = nie, 3 = mit Filtern).
Whitelist erlaubter Datei-Endungen für das Volltextindexieren von Anhängen — überschreibt die Default-Liste aller von Tika unterstützten Formate.
Companion-Setting zu FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES: setzt eine obere Größengrenze (in MiB) für Anhänge aus der Whitelist; größere Dateien werden nicht indiziert.
Erweitert die Default-Ignore-Liste des FT-Indexers um zusätzliche Datei-Endungen, die nicht in den Volltextindex aufgenommen werden sollen.
Overflow-Slot zu FT_INDEX_IGNORE_ATTACHMENT_TYPES (256-Zeichen-Limit). Der FT-Indexer konkateniert beide Listen.
Hebt die Standardgrenze von 5.000 Rückgabedokumenten für Volltextsuchen in indizierten Datenbanken an (oder senkt sie ab).
Aktiviert die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen; nur Endungen auf der Whitelist werden über den Tika-Filter indiziert. Erweiterbar via FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES.
Verwirft die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen und erzwingt ausschließlich die in FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES definierten Datei-Endungen.
Verlegt das Basisverzeichnis für Volltextindizes auf ein alternatives, typischerweise schnelleres Volume.
Aktiviert die Memory-Detection und das Memory-Monitoring der GTR-FT-Engine pro Such-Thread, um speicherhungrige Volltextsuchen frühzeitig zu erkennen.
Maximale Größe eines einzelnen Dokuments / Anhangs für die Volltextindexierung; Standard 6 MB (Win/Linux), 1 MB (macOS).
Maximale erlaubte Speichermenge (in MB) pro FT-Such-Thread — Hard-Limit gegen einzelne speicherhungrige Volltextsuchen.
Maximale Anzahl gleichzeitiger FT-Such-Threads — multipliziert mit FTG_MB_PER_THREAD ergibt sich die globale Memory-Pool-Grenze der FT-Engine.
Maximaler Arbeitsspeicher pro Volltext-Indexer-Thread für die Tika-Anhängekonvertierung; Standard 1 MB.
Lässt die FT-Engine (GTR) Speicher direkt vom Betriebssystem via malloc anfordern statt aus dem Domino-Memory-Pool — beseitigt typische Memory-Allocation-Fehler bei FT-Indexing und FT-Suche.
Pause (in Sekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist. Default 5 Sekunden.Pause (in Millisekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist.Deaktiviert ausgewählte HTTP-Methoden (z. B. TRACE, OPTIONS) auf dem Domino-Webserver. Greift nur, wenn der Server die Web-Configurations-View statt Internet Sites verwendet.
Erweitert das HTTP-Request-Logging um die im POST-Body eingehenden Daten. Wirkt zusätzlich zu HTTPEnableThreadDebug. Nur für Troubleshooting.
Aktiviert das Thread-basierte HTTP-Request-Logging im Domino-Webserver. Erzeugt pro HTTP-Worker-Thread eine Datei
htthr_<pid>_<tid>_<datum>.log im Verzeichnis IBM_TECHNICAL_SUPPORT.Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine, die der Domino HTTP-Task (XPages, Servlets, DSAPI mit Java) verwendet. Default: 1 GB.
Steuert das MIME-Format ausgehender iCalendar-Meeting-Einladungen aus dem Domino-Router. Mit
0 revertiert Domino auf das Pre-12.0.1-Verhalten (kein multipart/related) — Standard-Workaround, damit O365/Outlook-Empfänger Einladungen wieder als Kalender-Eintrag und nicht als Plain Text oder reinen ICS-Anhang erhalten.Steuert die Arbeitswochen-Anzeige im HCL iNotes-Kalender (Web Access). Mit
0 wird die fünfttägige Arbeitswoche Mo–Fr erzwungen; Samstag und Sonntag werden als Wochenende ausgeblendet — der Default des Anzeige-Layouts.Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine für alle Domino-Server-Prozesse außerhalb des HTTP-Tasks (Agent Manager, periodische Java-Agents, runjava). Default: 256 MB.
Intervall (in Minuten), in dem der LDAP-Task seine Konfigurationsänderungen aus dem Konfigurations-Dokument neu einliest. Default: 3 Minuten.
Aktiviert detailliertes Debug-Logging des LDAP-Tasks in HCL Domino — Bind-Versuche, Suchfilter, Schema-Lookups und Referrals.
Speichert in der Notes-Client-notes.ini den Namen des aktuell aktiven Location-Dokuments aus der lokalen names.nsf. Beim Wechsel der Location über die Statusleiste im Notes-Client wird der Wert automatisch aktualisiert.
Steuert, ob der Start einer Agent-Ausführung im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1/2.
Aktiviert Authentifizierungs-Logging auf Server bzw. Notes-Client — protokolliert jeden erfolgreichen Authenticate-Aufruf mit Namen und Schlüsselgröße.
Steuert den Detailgrad des Mail-Router-Loggings auf Server-Konsole und in log.nsf. Werte: 0, 10, 20, 30, 40 — Standard: 20.
Legt für den aktuellen Server den Detailgrad der Protokollierung von Replikationsereignissen fest. Werte 0–5, Standard 1.
Steuert, ob einzelne Sessions im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert werden. Werte 0/1.
Steuert, ob der aktuelle Status der Server-Tasks im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1.
Schaltet das Logging von View-Rebuild-Meldungen ein (1) oder aus (0). Auch das Entfernen aus der notes.ini deaktiviert das Logging.
Steuert, ob alle Mail-Event-Meldungen zusätzlich im Miscellaneous-Events-View des Log-Files erscheinen. 0 = Router entscheidet, 1 = immer auch in Misc-Events.
Aktiviert Cluster-Failover für den Mail-Router: Fällt der Heimserver eines Empfängers aus, leitet der Router die Nachricht automatisch an eine Cluster-Replik der Maildatei auf einem anderen Server.
Verhindert, dass der Domino-Router laufende Compact-/dbmt-Operationen auf Mail-Dateien durch eingehende Mail-Zustellungen abbricht.
Legt die maximale Anzahl Threads fest, die der Mail-Router zur Durchführung von Mail-Transfers erzeugen kann.
Definiert die Wartezeit (in Minuten), nach der unzustellbare Nachrichten aus dem Retry-Status mit einem Non-Delivery Report (NDR) an den Absender zurückgegeben werden. Damit lässt sich der Standard von einem Tag (
MailTimeout=1) auf eine sub-tägliche Auflösung verkürzen — sinnvoll für Umgebungen, in denen schnellere NDRs gewünscht sind.Maximaler virtueller Speicher (in MB), den der Domino-Server allokieren darf. Mindestwert 4 MB; ohne Setzen nutzt der Server allen verfügbaren Speicher.
Mindestabstand (in Minuten) zwischen Mail-Polls eines Notes-Clients zum Server. Überschreibt die Client-Einstellung im Mail-Setup.
Aktiviert Dynamic Indexing of High-Usage Views — der Server hält die Top-10-aktivsten Views über dedizierte Indexer-Threads aktuell.
Pfad, an den ausgelagerte View-Indizes (NIF-NSF) gespeichert werden, wenn NIFNSFEnable aktiv ist.
Aktiviert NIFNSF: View-Indizes werden separat vom NSF gespeichert (Voraussetzung ODS 51 oder neuer).
Verhindert (1), dass der Statlog-Task automatisch Activity Logging für alle Datenbanken einschaltet. Ohne Eintrag aktiviert Statlog Activity Logging überall (+64 KB pro DB).
Deaktiviert das per-User Message-Caching durch den IMAP-Task. Reduziert Speicherverbrauch, kann aber einzelne IMAP-Operationen verlangsamen.
Pfad zum Notes/Domino-Programmverzeichnis (Binärdateien). Wird vom Setup automatisch geschrieben und liegt typischerweise auf einem anderen Pfad als das Datenverzeichnis (Directory). Wichtig für die Trennung von Programm- und Datenpartition.
Maximale Größe (in Bytes) des NSF-Buffer-Pools — ein Speicherbereich, der I/O-Transfers zwischen Domino und der Festplatte puffert.
Legt die maximale Größe des NSF-Buffer-Pools (Datenbank-Cache der NSF-Engine) in Megabyte fest. Größere Werte können I/O auf großen Servern deutlich reduzieren.
Maximale Anzahl an Datenbanken, die der Server gleichzeitig im Database-Cache offen hält. Höhere Werte verringern wiederholtes Öffnen, brauchen aber mehr Speicher und Handles.
Hebt das ACL-Größenlimit einer ODS-55-Datenbank von klassisch ~950 auf bis zu 65535 Einträge an. Muss laut HCL sowohl auf Servern als auch auf Clients gesetzt sein, die solche ACLs editieren. Wirkt erst, wenn die Datenbank auf ODS 55 (Domino 12+) angehoben wurde.
Hebt bestehende lokale Datenbanken bei
compact -c automatisch auf das jeweils aktuelle ODS-Level der laufenden Notes-/Domino-Version an. Im Gegensatz zu Create_RXX_Databases für eine spezifische ODS-Generation aktualisiert NSF_UpdateODS=1 auch zukünftig erscheinende ODS-Levels automatisch.Toleranz für Uhrzeit-Differenzen (Clock Skew) zwischen Domino-Server und OIDC-Provider beim Web-Login mit OIDC, in Sekunden. Standard: 15. Zulässiger Bereich: 0–600.
Lebensdauer der Cookies, die den OIDC-Authentifizierungs-State während des Login-Flows aufrechterhalten (in Sekunden). Standard: 120. Zulässiger Bereich: 30–900.
Definiert einen alternativen Claim-Namen im OIDC id_token, der anstelle des
email-Claims zur Identifikation des Users verwendet wird — hilfreich bei OIDC-Providern, die keine Email-Adresse zurückgeben.Aktiviert Workarounds für Microsoft Azure AD B2C als OIDC-Provider — insbesondere wird die
client_id zusätzlich als angeforderter Scope mitgesendet, was Azure AD B2C zwingend verlangt.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC automatisch von der alten URL
/names.nsf?OIDCLogin auf die neue URL /auth/protocol/oidc weiterleitet. Standard: 1 (aktiviert).Aktiviert Workarounds für OIDC-Provider, die bei der Authentifizierung mit „Client Secret Basic" zusätzliche Felder im Request-Body strikt ablehnen. Mit OIDC_LOGIN_ENABLE_ROEID_WORKAROUNDS=1 vermeidet Domino den Fehler „Error 500 You are not authorized to perform this operation" beim OIDC-Login.
Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC den Scope
profile zusätzlich zu openid und email anfordert. Standard: 1 (aktiviert) — Domino fordert scope=openid email profile an.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC
response_mode=form_post anfordert (HTTP POST der Token-Antwort) statt der Default-Variante query (Token in URL-Parametern). Voraussetzung: Provider unterstützt form_post.Prozentualer Anteil der System-Ressourcen (Speicher), den der Domino-Server für sich beanspruchen darf. Wirkt insbesondere auf das automatische Memory-Sizing.
Steuert, ob Telefonanrufe (Modem-Verbindungen) ins Notes-Logfile geschrieben werden. Werte 0/1/2; Standard 2.
Deaktiviert die Plattform-Statistiken auf dem Domino-Server. Default: Plattform-Statistiken sind aktiviert. Mit Wert 1 werden sie abgeschaltet.
Intervall (in Minuten) für das Aktualisieren der Konfigurations-Information durch den POP3-Task. Default 2 Minuten.
Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-POP3-Task. Diagnostiziert STARTTLS-/TLS-Handshakes und Zertifikatsprobleme bei POP3S- und STARTTLS-Verbindungen.
Erweiterte Notes-Port-Encryption-Optionen auf dem Domino-Server. Werte werden als Bitmaske (1, 2, 4, 8, 16, 32, 64) addiert; jeder Bitwert schaltet eine bestimmte Zusatzoption frei. Greift nur auf Server-Seite und erst nach Neustart der server-Task.
Anzahl gleicher Replikationsfehler zwischen zwei Datenbanken, ab der der Server die Replikation abbricht. Default: 2.
Steuert, ob der Replicator-Task die Datenbank-Quotas einhält. Default: 0 = Quotas werden ignoriert.
Anzahl der Versuche, eine Push-Replikation zu einem Domino-Server durchzuführen. Hilfreich bei Konflikten, wenn mehrere Notes-Nutzer dieselbe Replik gleichzeitig ansprechen.
Globale Maximaldauer (in Minuten) für Replikations-Sessions auf diesem Server. Korrespondiert mit dem Connection-Dokument-Feld 'Replication Time Limit'. Leer = unbegrenzt.
Anzahl der Replicator-Tasks, die gleichzeitig auf dem Server laufen können. Standardmäßig läuft 1 Replicator-Task; Änderungen erfordern einen Server-Neustart.
Erlaubt dem Reporter-Task, Statistiken über den Mail-Router an einen anderen Server in derselben Domäne zu senden, statt das Netzwerk direkt zu nutzen.
Verhindert beim Server-Start das Löschen vorhandener Mirror-Console-Logs. Erst mit
Retain_Mirror_Logs=1 bleiben die durch Console_Log_Mirror=1 erzeugten console1.log…console999.log über Server-Neustarts hinweg erhalten.Erlaubt mehrere gleichzeitige Notes-Routing-Transferthreads zu Zielen außerhalb der lokalen Notes Named Network (NNN) – inkl. Verbindungen über Connection-Dokumente und in andere Domino-Domains.
Aktiviert detailliertes Logging des Cluster-Replikators (
clrepl): zeigt Status- und Statistik-Meldungen zur Cluster-Replikation auf der Server-Konsole und im Log — zentrales Diagnose-Werkzeug bei Cluster-Replikationsproblemen.Legt das akzeptable Mindestniveau verfügbarer System-Ressourcen für einen Server fest. Über diesen Wert wird in einem Cluster die Lastverteilung gesteuert.
Zusätzliche NRPC-Ports, die im Cluster verwendet werden, falls der über Server_Cluster_Default_Port festgelegte Primär-Port nicht erreichbar ist.
Bestimmt den Port, der für Intracluster-Netzwerkverkehr verwendet wird.
Maximale Anzahl Server-Threads, die gleichzeitig eine NRPC-Client-Transaktion bearbeiten dürfen. Counterpart zu Server_Pool_Tasks (Pool-Größe je NRPC-Port).
Obergrenze (in Mikrosekunden) für eine einzelne Transaktion bei der Server-Availability-Index-(SAI/LoadMon)-Berechnung. Transaktionen, die länger dauern, werden auf diesen Wert gekappt.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger NRPC-Sessions auf einem Domino-Server. Standard: 65535 (effektiv unbegrenzt). Eine Begrenzung zwingt den Server, länger als 1 Minute idle Sessions zu droppen, bevor neue Sessions akzeptiert werden.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger Benutzer auf einem Domino-Server. Bei Erreichen geht der Server in den Zustand MAXUSERS — zentrales Werkzeug für Workload-Balancing in Cluster-Umgebungen.
Untergrenze (in Mikrosekunden) für die Server Availability Index (SAI) Loadmon-Berechnung. Auf modernen, schnellen Servern liefert die Standard-Untergrenze einen viel zu niedrigen Availability Index. Empfehlung von HCL Support / Nashed-Blog: 1500–2000.
Legt die Größe des NRPC-Worker-Thread-Pools pro Notes-Port fest. Default: 40 Threads pro aktivem Notes-Port. Skaliert die Anzahl gleichzeitiger NRPC-Anfragen, die der Server-Task abarbeiten kann.
Schaltet einen Domino-Server in einen eingeschränkten Modus: neue Open-Database-Anfragen von Nicht-Administratoren werden abgewiesen — zentrales Werkzeug für Wartung, Cluster-Failover und kontrolliertes Herunterfahren.
Anzahl Minuten Inaktivität, nach denen der Server Netzwerk- und Mobilverbindungen automatisch beendet.
Schaltet die Anzeige von Server-Performance-Events auf der Domino-Konsole ein (Wert 1). Per Default werden diese Events nicht angezeigt.
Erzwingt, dass alle vom Server initiierten geplanten Replikationen reine Pull-Replikationen sind — dieser Server pusht keine Änderungen zurück.
Liste der Tasks, die der Domino-Server beim Start automatisch ausführt und während der gesamten Laufzeit aktiv hält.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 01:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Catalog-Task (Datenbank-Katalog-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 02:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der UPDALL-Task (Volltext- und View-Index-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 03:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Object-Collect-Task auf mailbox.box eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Verhindert beim Domino-Upgrade-Install das Zurücksetzen der ServerTasks- und ServerTasksAt-Einträge auf die neuen Default-Werte. Mit SetupLeaveServerTasks=1 bleiben individuell angepasste Task-Listen über das Upgrade hinweg erhalten.
Pfad zum gemeinsamen Daten-Verzeichnis bei Multi-User-Installationen des Notes-Clients unter Windows. Wird automatisch beim Setup geschrieben und ist Kennzeichen einer Multi-User-Installation; bei Single-User-Installs nicht vorhanden.
Erweitert die Ausgabe von Show Task um den aktuell ausgeführten Befehl je Session-Meldung. 0 = aus, 1 = ein.
Aktiviert das Mitschreiben ausgehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-Router an externe Server sendet. Die Ausgabe landet im Bereich „Miscellaneous“ des log.nsf.
Aktiviert das Mitschreiben eingehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-SMTP-Listener von anderen Servern und Clients empfängt. Vier Detail-Stufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Aktiviert das Mitschneiden der vollständigen Bytes (inkl. RFC822-Body) der eingehenden SMTP-Konversation. Vier Detailstufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-SMTP-Task. Sehr nützlich zur Diagnose von STARTTLS-Aushandlungen, Zertifikatsproblemen und SSL-Handshakes bei eingehender und ausgehender SMTP-Mail.
Definiert den Begrüßungstext (220-Banner), den Domino bei eingehenden SMTP-Verbindungen sendet. Wird gesetzt, um Hostname und Versionsinformationen aus der Banner-Antwort zu entfernen und Angreifern damit kein Profiling von OS- und Domino-Version zu erlauben. Standard-Banner enthält Server-Hostname plus Domino-Version; mit eigenem Wert wird er auf eine neutrale Zeichenkette reduziert.
Bindet den SMTP-Listener auf einen bestimmten Notes-NRPC-Port (und damit auf eine bestimmte IP-Adresse / NIC) auf Servern mit mehreren TCP/IP-Ports. Ohne Setzen dieser Variable verwendet der SMTP-Service den ersten in der notes.ini gelisteten Port.
Verhindert, dass Domino seine Software-Version in die
Received:-Header ausgehender SMTP-Mails schreibt. Komplementär zu SMTPGreeting: dieser Parameter härtet den Mail-Header, jener den Banner. Pflicht-Setting für Banner-Härtungs-Compliance, denn ohne ihn wird die Domino-Version trotz versteckten Banners weiterhin in jeder Outbound-Mail mitgeschickt.Steuert, ob bei eingehenden SMTP-Nachrichten, die Domino nicht in den Notes-Speicher importieren kann, eine Kopie als Datei gesichert wird. Wert
2 speichert zusätzlich auch die zugehörige RFC822-Quelle.Diagnose-Schalter, der jede ausgehende SMTP-Mail (inklusive vollständigem MIME-Body) als temporäre Datei im Domino-Datenverzeichnis ablegt. Pendant zum HCL-eigenen Outbound-Trapping aus KB0037179, wenn der vollständige MIME-Inhalt einer abgehenden Mail für Support-Diagnose gebraucht wird. Nur kurzzeitig setzen — bei aktiviertem Parameter wächst das Datenverzeichnis schnell.
Schaltet die TLS-Protokollversion 1.0 für alle SSL-fähigen Domino-Tasks (HTTP, SMTP, IMAP, POP3, LDAP) ab. Pflicht-Parameter zur Compliance-Abschaltung von TLS 1.0.
Definiert serverweit die zugelassenen SSL/TLS-Cipher-Suites in HCL Domino über eine Aneinanderreihung von 4-stelligen Hex-Cipher-IDs. Auf Domino 10.0.1 und höher wird der notes.ini-Wert beim Upgrade automatisch übernommen und anschließend ignoriert.
Pfadangabe zur Swap-Datei des Servers; wird vom Reporter- bzw. Collector-Servertask für die Statistik Server.Path.Swap genutzt.
Hebt das 5.000-Dokumente-Limit für temporäre On-the-fly-Volltextindizes bei Server-Agenten auf nicht indizierten Datenbanken an.
Wählt den SHA-Hash-Algorithmus für SAML- und Kerberos-Tickets im SSO-Umfeld auf dem Domino-Server. Mit 9.0.1 FP7 wurde der Default von SHA-1 auf SHA-256 angehoben; mögliche Werte sind 1, 256, 384 und 512. Muss zur Konfiguration des Identity Providers passen und im SSO-Verbund auf allen Domino-Servern konsistent sein.
Steuert, ob Domino bei Translog-Recovery-Fehlern automatisch ein Fixup auf der betroffenen Datenbank ausführt:
1 = automatischer Fixup (Default und Empfehlung), 0 = Datenbank wird stattdessen für den Zugriff blockiert.Legt die maximale Gesamtgröße des Domino-Transaktionslogs in Megabyte fest. Entspricht dem Feld „Maximum log space“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.
Legt den Pfad fest, in dem Domino seine Transaktionslog-Dateien (
*.TXN, logctrl.lfh) ablegt. Entspricht dem Feld „Log path“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.Bestimmt den Trade-off zwischen Laufzeit-Performance und Restart-/Recovery-Zeit beim Transaktionslogging:
1 = Favor runtime, 2 = Standard (Default), 3 = Favor restart recovery time. Entspricht dem Feld „Runtime/Restart Performance“ im Server-Dokument.Aktiviert das Transaction Logging für alle Datenbanken ab Release 5 auf dem Server. Default 0 (deaktiviert), 1 = aktiviert.
Bestimmt den Logging-Stil des Transaktionslogs:
0 = Circular (Default, max. 4 GB, zirkulär überschrieben), 1 = Archive (Logs werden archiviert, Voraussetzung für inkrementelle/Point-in-Time-Backups via DAOS- oder Drittanbieter-Backup).Steuert, wie oft die Update-/Updall-Tasks den Last-Accessed-Zeitstempel der Datenbanken aktualisieren (NEVER / DAILY / ALWAYS).
Schaltet das automatische Aktualisieren von Volltext-Indizes durch den Update-Task ab. Volltext-Indizes werden dann nur noch durch geplante
Updall-Läufe aktualisiert.Schaltet das automatische Aktualisieren von View-Indizes durch den Update-Task ab. Views werden dann erst beim Öffnen aktualisiert.
Lässt den Update-Task View-Updates und Volltext-Index-Updates in getrennten Threads ausführen, damit lange FT-Indizierungen die View-Update-Queue nicht blockieren.
Pause (in Sekunden) zwischen zwei Update-Operationen des Update-Tasks. Default 5 Sekunden — niedrigere Werte beschleunigen die Indexpflege auf Kosten zusätzlicher Systemlast.
Pause (in Millisekunden) zwischen zwei Update-Operationen des Update-Tasks. Feinkörnigere Variante zu UPDATE_IDLE_TIME für sehr leistungsstarke Server.
Schaltet das Volltext-Indexieren auf einem Server ab. 0 = Volltext-Indexierung aktiviert, 1 = deaktiviert.
Minimale Anzahl geänderter Notes (Dokumente), bevor der Update-Task einen View-Index in einer Datenbank tatsächlich aktualisiert. Default 20.
Maximale Größe (Anzahl Requests) der deferred-Queue des Update-Tasks. Default: 32767.
Wie lange (in Minuten) deferred-Update-Requests des Update-Tasks in der Queue zurückgehalten werden. Default: 15. Negative Werte = Sekunden.
Anzahl der Update-Tasks, die gleichzeitig auf dem Server laufen können. Ohne Eintrag läuft nur ein Update-Task; Änderungen erfordern einen Server-Neustart.
Pfad für temporäre Dateien beim View-Rebuild (
updall -R, View-Open mit gelöschtem Index). Default: System-Temp (z.B. C:TEMP) bzw. Domino-Daten-Verzeichnis als Fallback. Empfohlen: separates Laufwerk mit reichlich Platz.Aktiviert ausführliches Tracing der Web-Server-Authentifizierung auf der Domino-Konsole und im Logfile.
Allgemein
Allgemein
Parameter
Information
Aktiviert das Domino Billing-Subsystem und legt fest, welche Aktivitätsklassen abgerechnet werden — Agent, Database, Document, HttpRequest, Mail, Replication, Session.
Erzwingt, dass neu erzeugte oder via
compact -c umgewandelte Notes-Datenbanken im On-Disk-Structure 53 (R10-ODS) angelegt werden. Vorläufer von Create_R12_Databases. Auf Server und Client einsetzbar.Erzwingt, dass neu erzeugte Notes-Datenbanken im ODS 55 (R12-On-Disk-Structure) angelegt werden. Ermöglicht zudem das Hochstufen bestehender Datenbanken via
compact -c. Auf Server und Client einsetzbar.Pfad zum Notes-/Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup gesetzt und sollte danach nicht mehr verändert werden.
Listet die Extension-Manager-Bibliotheken (DLL/.so/.lib), die Domino bzw. Notes beim Start in den Extension-Manager registriert.
Intervall (in Minuten), in dem der LDAP-Task seine Konfigurationsänderungen aus dem Konfigurations-Dokument neu einliest. Default: 3 Minuten.
Hebt das ACL-Größenlimit einer ODS-55-Datenbank von klassisch ~950 auf bis zu 65535 Einträge an. Muss laut HCL sowohl auf Servern als auch auf Clients gesetzt sein, die solche ACLs editieren. Wirkt erst, wenn die Datenbank auf ODS 55 (Domino 12+) angehoben wurde.
Hebt bestehende lokale Datenbanken bei
compact -c automatisch auf das jeweils aktuelle ODS-Level der laufenden Notes-/Domino-Version an. Im Gegensatz zu Create_RXX_Databases für eine spezifische ODS-Generation aktualisiert NSF_UpdateODS=1 auch zukünftig erscheinende ODS-Levels automatisch.Aktiviert Workarounds für OIDC-Provider, die bei der Authentifizierung mit „Client Secret Basic" zusätzliche Felder im Request-Body strikt ablehnen. Mit OIDC_LOGIN_ENABLE_ROEID_WORKAROUNDS=1 vermeidet Domino den Fehler „Error 500 You are not authorized to perform this operation" beim OIDC-Login.
Anzahl gleicher Replikationsfehler zwischen zwei Datenbanken, ab der der Server die Replikation abbricht. Default: 2.
Steuert, ob der Replicator-Task die Datenbank-Quotas einhält. Default: 0 = Quotas werden ignoriert.
Anzahl der Versuche, eine Push-Replikation zu einem Domino-Server durchzuführen. Hilfreich bei Konflikten, wenn mehrere Notes-Nutzer dieselbe Replik gleichzeitig ansprechen.
Anzahl der Replicator-Tasks, die gleichzeitig auf dem Server laufen können. Standardmäßig läuft 1 Replicator-Task; Änderungen erfordern einen Server-Neustart.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger NRPC-Sessions auf einem Domino-Server. Standard: 65535 (effektiv unbegrenzt). Eine Begrenzung zwingt den Server, länger als 1 Minute idle Sessions zu droppen, bevor neue Sessions akzeptiert werden.
Untergrenze (in Mikrosekunden) für die Server Availability Index (SAI) Loadmon-Berechnung. Auf modernen, schnellen Servern liefert die Standard-Untergrenze einen viel zu niedrigen Availability Index. Empfehlung von HCL Support / Nashed-Blog: 1500–2000.
Legt die Größe des NRPC-Worker-Thread-Pools pro Notes-Port fest. Default: 40 Threads pro aktivem Notes-Port. Skaliert die Anzahl gleichzeitiger NRPC-Anfragen, die der Server-Task abarbeiten kann.
Erzwingt, dass alle vom Server initiierten geplanten Replikationen reine Pull-Replikationen sind — dieser Server pusht keine Änderungen zurück.
Client-Konfiguration
Client-Konfiguration
Parameter
Information
Push-Mechanismus für Kalender-Overlays auf Notes-Clients (10+): vorgegebene Google-Kalender-, Notes-Application- oder iCalendar-Feed-URL erscheint beim nächsten Kalender-Aufruf im Dialog ‚Add a calendar' und wird vom Anwender mit einem Klick übernommen.
Pfad zum Notes/Domino-Datenverzeichnis. Beim Notes-Client zeigt Directory auf das Notes-Data-Verzeichnis, beim Domino-Server auf das Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup automatisch gesetzt und ist zwingend für den Start erforderlich.
Refresh-Intervall (Sekunden) für iCal-Feed-Overlays im Notes-Kalender. Default 3600 (eine Stunde). Greift nur, wenn der Anwender beim Overlay zusätzlich ‚Refresh this calendar frequently' aktiviert hat.
Steuert die Arbeitswochen-Anzeige im HCL iNotes-Kalender (Web Access). Mit
0 wird die fünfttägige Arbeitswoche Mo–Fr erzwungen; Samstag und Sonntag werden als Wochenende ausgeblendet — der Default des Anzeige-Layouts.Speichert in der Notes-Client-notes.ini den Namen des aktuell aktiven Location-Dokuments aus der lokalen names.nsf. Beim Wechsel der Location über die Statusleiste im Notes-Client wird der Wert automatisch aktualisiert.
Pfad zum Notes/Domino-Programmverzeichnis (Binärdateien). Wird vom Setup automatisch geschrieben und liegt typischerweise auf einem anderen Pfad als das Datenverzeichnis (Directory). Wichtig für die Trennung von Programm- und Datenpartition.
Pfad zum gemeinsamen Daten-Verzeichnis bei Multi-User-Installationen des Notes-Clients unter Windows. Wird automatisch beim Setup geschrieben und ist Kennzeichen einer Multi-User-Installation; bei Single-User-Installs nicht vorhanden.
Cluster
Cluster
Parameter
Information
Anzahl der parallel laufenden Cluster-Replicator-Tasks. Per Default startet HCL Domino genau einen Cluster-Replicator.
Aktiviert das Symmetrical-Cluster-Feature. Auf jedem Cluster-Server zusätzlich AutoRepair und RprCleanup in ServerTasks aufnehmen.
Schaltet die Cluster-Replikation auf einem Domino-Server ab oder explizit ein. Per Default ist Cluster-Replikation eingeschaltet.
Unterdrückt auf dem Notes-Client die Failover-Rückfragen, wenn der aktuelle Server nicht mehr antwortet — das eigentliche Cluster-Failover bleibt aktiv und wird für den Benutzer transparent.
Aktiviert Cluster-Failover für den Mail-Router: Fällt der Heimserver eines Empfängers aus, leitet der Router die Nachricht automatisch an eine Cluster-Replik der Maildatei auf einem anderen Server.
Globale Maximaldauer (in Minuten) für Replikations-Sessions auf diesem Server. Korrespondiert mit dem Connection-Dokument-Feld 'Replication Time Limit'. Leer = unbegrenzt.
Aktiviert detailliertes Logging des Cluster-Replikators (
clrepl): zeigt Status- und Statistik-Meldungen zur Cluster-Replikation auf der Server-Konsole und im Log — zentrales Diagnose-Werkzeug bei Cluster-Replikationsproblemen.Legt das akzeptable Mindestniveau verfügbarer System-Ressourcen für einen Server fest. Über diesen Wert wird in einem Cluster die Lastverteilung gesteuert.
Zusätzliche NRPC-Ports, die im Cluster verwendet werden, falls der über Server_Cluster_Default_Port festgelegte Primär-Port nicht erreichbar ist.
Bestimmt den Port, der für Intracluster-Netzwerkverkehr verwendet wird.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger Benutzer auf einem Domino-Server. Bei Erreichen geht der Server in den Zustand MAXUSERS — zentrales Werkzeug für Workload-Balancing in Cluster-Umgebungen.
Schaltet einen Domino-Server in einen eingeschränkten Modus: neue Open-Database-Anfragen von Nicht-Administratoren werden abgewiesen — zentrales Werkzeug für Wartung, Cluster-Failover und kontrolliertes Herunterfahren.
DAOS
DAOS
Parameter
Information
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO über HTTPS): überspringt die Verifikation des SSL-Zertifikats. Nur für selbstsignierte Zertifikate vorgesehen.
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO-Storage): erzwingt unverschlüsseltes HTTP statt HTTPS für die Verbindung zum Storage-Endpunkt.
Aktiviert/deaktiviert die Verschlüsselung der DAOS-NLO-Dateien (Notes Large Objects). Vor Domino 12 das primäre Steuer-Setting; ab Domino 12 wurde es durch das Feld 'DAOS object encryption' im Server-Dokument ersetzt, der notes.ini-Wert wird aber weiter geehrt.
Erzwingt für DAOS-NLO-Objekte den Legacy-Verschlüsselungs-Algorithmus ("Domino classic") und unterdrückt damit die ab Domino 12 standardmäßig genutzte AES-128-Verschlüsselung. Pflicht-Setting vor dem Upgrade auf Domino 12, wenn man später noch zu einer Pre-11.0.1-Version zurück können muss — sonst sind ältere Server die mit AES-128 erzeugten NLOs nicht mehr lesen.
Legt den Basis-Pfad des DAOS-Repositorys fest, in dem die deduplizierten Anhänge als NLO-Dateien abgelegt werden. Entspricht dem Feld „DAOS base path“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Zeigt den aktuellen Zustand des DAOS-Katalogs (
daoscat.nsf) an: 0 = Down/Disabled, 1 = Needs Resync, 2 = Synchronized. Der Wert wird von Domino selbst geschrieben und sollte nicht manuell geändert werden.Legt in Tagen fest, wie lange eine NLO-Datei mit 0 Referenzen erhalten bleibt, bevor sie aus dem DAOS-Repository physisch gelöscht wird. Entspricht dem Feld „Deferred deletion interval“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Aktiviert oder deaktiviert den Domino Attachment and Object Service (DAOS) auf Server-Ebene:
1 = DAOS aktiv, 0 = DAOS deaktiviert. Entspricht dem Feld „Store file attachments in: DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.Legt die Mindestgröße in Bytes fest, ab der ein Anhang in den DAOS-Speicher ausgelagert wird. Anhänge unterhalb dieser Größe verbleiben innerhalb der NSF. Entspricht dem Feld „Minimum size of object before Domino will store in DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
HTTP / Web
HTTP / Web
Parameter
Information
Steuert, ob Web-Agents (durch Browser-Clients getriggert) gleichzeitig laufen dürfen. 0 = sequentiell (Default), 1 = asynchron.
Aktiviert Cluster-sichere, sprayer-taugliche Single-Server-Session-Cookies, indem dem DomAuthSessId-Cookie ein server-spezifisches Suffix angehängt wird.
Deaktiviert ausgewählte HTTP-Methoden (z. B. TRACE, OPTIONS) auf dem Domino-Webserver. Greift nur, wenn der Server die Web-Configurations-View statt Internet Sites verwendet.
Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine, die der Domino HTTP-Task (XPages, Servlets, DSAPI mit Java) verwendet. Default: 1 GB.
Logging / Debug
Logging / Debug
Parameter
Information
Notes-Client-Tracing: protokolliert pro Transaktion Zeit, Aufrufstack und Server-Antwortzeiten — Standard-Werkzeug zur Diagnose von langsamen Client-Operationen und Authentifizierungsproblemen.
Aktiviert die Erhebung von LockWaits- und AvgWait-Werten für den Show-DBS-Befehl. Nur temporär setzen.
Aktiviert die Konsolenprotokollierung in die Datei console.log dauerhaft über den Server-Neustart hinweg. Pendant zum Console-Befehl Start Consolelog.
Legt die maximale Größe der Domino-Console-Logdatei (
console.log) bzw. der zugehörigen Mirror-Dateien in Kilobyte fest. Beim Erreichen der Maximalgröße wird die Datei ringförmig überschrieben.Aktiviert das Console-Log-Mirroring: Domino startet einen zusätzlichen Server-Thread, der jede Konsolenausgabe parallel in nummerierte Mirror-Dateien (
console1.log, console2.log, …) schreibt und so eine echte Log-Historie statt nur zirkulären Überschreibens ermöglicht.Aktiviert detailliertes Agent-Manager-Tracing — feinkörnig pro Subsystem (Scheduling, Loading, Memory, Performance, Run-Time, Verbose) — Hauptdiagnose-Werkzeug für Agent-Manager-Probleme.
Schreibt Debug-Ausgaben in das Konsolen-Fenster bzw. die Server-Konsole — Standard-Begleitparameter für nahezu jedes Domino-Debug-Setup.
Aktiviert das Debug-Tracing für die HTTP-Bearer-Token-Authentifizierung in Domino. Hilft dabei, fehlgeschlagene OIDC-Bearer-Logins (z. B. ungültige aud-Claims, abgelaufene Tokens, fehlende Scopes) auf der Server-Konsole zu analysieren.
Aktiviert Debug-Ausgaben für View-Updates und Rebuilds (Datenbank, View, Benutzer); Standard 0.
Aktiviert das Debug-Tracing für den globalen OIDC-Provider-Cache (JWK-Cache) ab Domino 14.0. Ersetzt die früheren Parameter DEBUG_JWK_CACHE und DEBUG_JWK_CACHE_MGR aus 12.0.2.
Aktiviert ab Domino 14.0 das Debug-Tracing für die Validierung von OIDC-Provider-Konfigurationen und Access-Tokens gegen die im idpcat.nsf hinterlegten Provider und Schlüssel. Erste Wahl bei neuen OIDC-Konfigurationen.
Aktiviert Debug-Tracing für die HTTPS-Verbindung des Domino-Servers zum OIDC-Provider (libcurl-Aufrufe). Erste Wahl bei Verbindungs-, Proxy- oder TLS-Trust-Problemen zwischen Domino und IdP.
Aktiviert Debug-Tracing für das JSON-Parsing der OIDC-Datenstrukturen (Discovery-Dokument, JWKs, JWT-Claims). Auf Stufe 4 schreibt Domino den vollständigen JWT-Bearer-Token in die Server-Konsole.
Aktiviert Tracing speziell für die Auto-Redirect-Logik (
OIDC_LOGIN_ENABLE_REDIRECT) beim Web-Login mit OIDC. Ergänzung zu DEBUG_OIDCLogin.Aktiviert detailliertes Tracing des Web-Login-mit-OIDC-Flows auf der Domino-Server-Konsole. Fünf Stufen (0–4) von deaktiviert bis maximal verbose.
Allgemeiner Domino-Debug-Parameter, der den Pfad und Dateinamen festlegt, in den verschiedene Debug-Tasks (z. B. SMTPDebug, SMTPDebugIO, Replikations-Debug) ihre Ausgaben schreiben. Voraussetzung für viele weitere notes.ini-Debug-Flags.
Diagnose-Schalter für die durch PORT_ENC_ADV gesteuerten erweiterten Port-Encryption-Optionen. Mit 1 schreibt der Domino-Server detailliertes Debug-Logging zur Bitmaske ins Server-Log; nur temporär einsetzen, da die Ausgaben umfangreich werden und sensible Konfigurationsdetails enthalten können.
Aktiviert die Debug-Ausgabe für SAML-Authentifizierung auf dem Domino-Webserver. Der Wert ist eine Bitmaske; HCL empfiehlt
DEBUG_SAML=31 für allgemeine Diagnose und DEBUG_SAML=287 zusätzlich bei SSL/TLS-Zertifikatsfehlern.Schaltet die Ausgabe der Prozess-ID/Thread-ID vor jeder Domino-Konsolen-/Logzeile ein. Ergibt Einträge im Format
[PID:HEX-TID] und ist Voraussetzung für nahezu alle anspruchsvollen Diagnosen, in denen Threads korreliert werden müssen.Erweitert das HTTP-Request-Logging um die im POST-Body eingehenden Daten. Wirkt zusätzlich zu HTTPEnableThreadDebug. Nur für Troubleshooting.
Aktiviert das Thread-basierte HTTP-Request-Logging im Domino-Webserver. Erzeugt pro HTTP-Worker-Thread eine Datei
htthr_<pid>_<tid>_<datum>.log im Verzeichnis IBM_TECHNICAL_SUPPORT.Aktiviert detailliertes Debug-Logging des LDAP-Tasks in HCL Domino — Bind-Versuche, Suchfilter, Schema-Lookups und Referrals.
Steuert, ob der Start einer Agent-Ausführung im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1/2.
Aktiviert Authentifizierungs-Logging auf Server bzw. Notes-Client — protokolliert jeden erfolgreichen Authenticate-Aufruf mit Namen und Schlüsselgröße.
Legt für den aktuellen Server den Detailgrad der Protokollierung von Replikationsereignissen fest. Werte 0–5, Standard 1.
Steuert, ob einzelne Sessions im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert werden. Werte 0/1.
Steuert, ob der aktuelle Status der Server-Tasks im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1.
Schaltet das Logging von View-Rebuild-Meldungen ein (1) oder aus (0). Auch das Entfernen aus der notes.ini deaktiviert das Logging.
Verhindert (1), dass der Statlog-Task automatisch Activity Logging für alle Datenbanken einschaltet. Ohne Eintrag aktiviert Statlog Activity Logging überall (+64 KB pro DB).
Steuert, ob Telefonanrufe (Modem-Verbindungen) ins Notes-Logfile geschrieben werden. Werte 0/1/2; Standard 2.
Deaktiviert die Plattform-Statistiken auf dem Domino-Server. Default: Plattform-Statistiken sind aktiviert. Mit Wert 1 werden sie abgeschaltet.
Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-POP3-Task. Diagnostiziert STARTTLS-/TLS-Handshakes und Zertifikatsprobleme bei POP3S- und STARTTLS-Verbindungen.
Verhindert beim Server-Start das Löschen vorhandener Mirror-Console-Logs. Erst mit
Retain_Mirror_Logs=1 bleiben die durch Console_Log_Mirror=1 erzeugten console1.log…console999.log über Server-Neustarts hinweg erhalten.Schaltet die Anzeige von Server-Performance-Events auf der Domino-Konsole ein (Wert 1). Per Default werden diese Events nicht angezeigt.
Erweitert die Ausgabe von Show Task um den aktuell ausgeführten Befehl je Session-Meldung. 0 = aus, 1 = ein.
Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-SMTP-Task. Sehr nützlich zur Diagnose von STARTTLS-Aushandlungen, Zertifikatsproblemen und SSL-Handshakes bei eingehender und ausgehender SMTP-Mail.
Diagnose-Schalter, der jede ausgehende SMTP-Mail (inklusive vollständigem MIME-Body) als temporäre Datei im Domino-Datenverzeichnis ablegt. Pendant zum HCL-eigenen Outbound-Trapping aus KB0037179, wenn der vollständige MIME-Inhalt einer abgehenden Mail für Support-Diagnose gebraucht wird. Nur kurzzeitig setzen — bei aktiviertem Parameter wächst das Datenverzeichnis schnell.
Aktiviert ausführliches Tracing der Web-Server-Authentifizierung auf der Domino-Konsole und im Logfile.
Mail / Router
Mail / Router
Parameter
Information
Steuert das MIME-Format ausgehender iCalendar-Meeting-Einladungen aus dem Domino-Router. Mit
0 revertiert Domino auf das Pre-12.0.1-Verhalten (kein multipart/related) — Standard-Workaround, damit O365/Outlook-Empfänger Einladungen wieder als Kalender-Eintrag und nicht als Plain Text oder reinen ICS-Anhang erhalten.Steuert den Detailgrad des Mail-Router-Loggings auf Server-Konsole und in log.nsf. Werte: 0, 10, 20, 30, 40 — Standard: 20.
Steuert, ob alle Mail-Event-Meldungen zusätzlich im Miscellaneous-Events-View des Log-Files erscheinen. 0 = Router entscheidet, 1 = immer auch in Misc-Events.
Verhindert, dass der Domino-Router laufende Compact-/dbmt-Operationen auf Mail-Dateien durch eingehende Mail-Zustellungen abbricht.
Legt die maximale Anzahl Threads fest, die der Mail-Router zur Durchführung von Mail-Transfers erzeugen kann.
Definiert die Wartezeit (in Minuten), nach der unzustellbare Nachrichten aus dem Retry-Status mit einem Non-Delivery Report (NDR) an den Absender zurückgegeben werden. Damit lässt sich der Standard von einem Tag (
MailTimeout=1) auf eine sub-tägliche Auflösung verkürzen — sinnvoll für Umgebungen, in denen schnellere NDRs gewünscht sind.Mindestabstand (in Minuten) zwischen Mail-Polls eines Notes-Clients zum Server. Überschreibt die Client-Einstellung im Mail-Setup.
Deaktiviert das per-User Message-Caching durch den IMAP-Task. Reduziert Speicherverbrauch, kann aber einzelne IMAP-Operationen verlangsamen.
Intervall (in Minuten) für das Aktualisieren der Konfigurations-Information durch den POP3-Task. Default 2 Minuten.
Erlaubt dem Reporter-Task, Statistiken über den Mail-Router an einen anderen Server in derselben Domäne zu senden, statt das Netzwerk direkt zu nutzen.
Erlaubt mehrere gleichzeitige Notes-Routing-Transferthreads zu Zielen außerhalb der lokalen Notes Named Network (NNN) – inkl. Verbindungen über Connection-Dokumente und in andere Domino-Domains.
Aktiviert das Mitschreiben ausgehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-Router an externe Server sendet. Die Ausgabe landet im Bereich „Miscellaneous“ des log.nsf.
Aktiviert das Mitschreiben eingehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-SMTP-Listener von anderen Servern und Clients empfängt. Vier Detail-Stufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Aktiviert das Mitschneiden der vollständigen Bytes (inkl. RFC822-Body) der eingehenden SMTP-Konversation. Vier Detailstufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Definiert den Begrüßungstext (220-Banner), den Domino bei eingehenden SMTP-Verbindungen sendet. Wird gesetzt, um Hostname und Versionsinformationen aus der Banner-Antwort zu entfernen und Angreifern damit kein Profiling von OS- und Domino-Version zu erlauben. Standard-Banner enthält Server-Hostname plus Domino-Version; mit eigenem Wert wird er auf eine neutrale Zeichenkette reduziert.
Bindet den SMTP-Listener auf einen bestimmten Notes-NRPC-Port (und damit auf eine bestimmte IP-Adresse / NIC) auf Servern mit mehreren TCP/IP-Ports. Ohne Setzen dieser Variable verwendet der SMTP-Service den ersten in der notes.ini gelisteten Port.
Verhindert, dass Domino seine Software-Version in die
Received:-Header ausgehender SMTP-Mails schreibt. Komplementär zu SMTPGreeting: dieser Parameter härtet den Mail-Header, jener den Banner. Pflicht-Setting für Banner-Härtungs-Compliance, denn ohne ihn wird die Domino-Version trotz versteckten Banners weiterhin in jeder Outbound-Mail mitgeschickt.Steuert, ob bei eingehenden SMTP-Nachrichten, die Domino nicht in den Notes-Speicher importieren kann, eine Kopie als Datei gesichert wird. Wert
2 speichert zusätzlich auch die zugehörige RFC822-Quelle.Performance / Memory
Performance / Memory
Parameter
Information
Mindestabstand (in Minuten) zwischen zwei Ausführungen desselben durch Dokumenten-Update getriggerten Agents. Default: 30 Minuten. Gilt für Server und Notes-Clients.
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen Document-Update-Trigger nach dem Ereignis einplant. Default 5 Minuten.
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen New-Mail-Trigger nach Mail-Eintreffen einplant. Default 1 Minute.
Verzögerung in Minuten zwischen den Läufen des Agent-Manager-Schedulers. Werte 1–60, Default 1.
Intervall (Minuten), in dem der Agent Manager nach unverarbeiteten „On new mail“-Agenten sucht (Catch-Up-Check)
Begrenzt die maximale Größe des Shared-Memory-Segments des Domino-Servers in Megabyte. Wichtig auf 32-bit-Systemen und bei knappem Speicherbudget.
Aktiviert beim Anlegen neuer Datenbanken automatisch NIFNSF — separate View-Index-Dateien (.NDX) außerhalb der NSF.
Aktiviert das aktuelle ODS-Level (R85 / ODS 51) bei neu angelegten NSF-Datenbanken.
Intervall (Sekunden), in dem Änderungen am Database Directory Cache in die Run-Time-DB geschrieben werden. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache gegen das physische Dateisystem validiert wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache vom physischen Datenverzeichnis aufgefrischt wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Schränkt ein, welche NSF-Datenbanken das Database Maintenance Tool (dbmt) bearbeitet — z. B. nur mail/*.nsf oder einzelne Verzeichnisse.
Anzahl Tage, nach denen
Updall ungenutzte View-Indizes verwirft. Default 45 Tage.Schaltet die optimierte Ansichtsneuerstellung (Optimized View Rebuild) ab; HCL empfiehlt nur als Last Resort, wenn
View_Rebuild_Dir zu wenig Platz hat.Anzahl der Indexing-Threads für Domain Search. Default: 2 Threads pro CPU. HCL-Empfehlung: max. 8 Threads pro Server.
Deaktiviert das automatische On-the-fly-Volltextindexieren bei FT-Suchen auf nicht indizierten Datenbanken.
Steuert serverweit die Volltextindexierung von Anhängen (1 = ohne Filter, 2 = nie, 3 = mit Filtern).
Whitelist erlaubter Datei-Endungen für das Volltextindexieren von Anhängen — überschreibt die Default-Liste aller von Tika unterstützten Formate.
Companion-Setting zu FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES: setzt eine obere Größengrenze (in MiB) für Anhänge aus der Whitelist; größere Dateien werden nicht indiziert.
Erweitert die Default-Ignore-Liste des FT-Indexers um zusätzliche Datei-Endungen, die nicht in den Volltextindex aufgenommen werden sollen.
Overflow-Slot zu FT_INDEX_IGNORE_ATTACHMENT_TYPES (256-Zeichen-Limit). Der FT-Indexer konkateniert beide Listen.
Hebt die Standardgrenze von 5.000 Rückgabedokumenten für Volltextsuchen in indizierten Datenbanken an (oder senkt sie ab).
Aktiviert die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen; nur Endungen auf der Whitelist werden über den Tika-Filter indiziert. Erweiterbar via FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES.
Verwirft die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen und erzwingt ausschließlich die in FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES definierten Datei-Endungen.
Verlegt das Basisverzeichnis für Volltextindizes auf ein alternatives, typischerweise schnelleres Volume.
Aktiviert die Memory-Detection und das Memory-Monitoring der GTR-FT-Engine pro Such-Thread, um speicherhungrige Volltextsuchen frühzeitig zu erkennen.
Maximale Größe eines einzelnen Dokuments / Anhangs für die Volltextindexierung; Standard 6 MB (Win/Linux), 1 MB (macOS).
Maximale erlaubte Speichermenge (in MB) pro FT-Such-Thread — Hard-Limit gegen einzelne speicherhungrige Volltextsuchen.
Maximale Anzahl gleichzeitiger FT-Such-Threads — multipliziert mit FTG_MB_PER_THREAD ergibt sich die globale Memory-Pool-Grenze der FT-Engine.
Maximaler Arbeitsspeicher pro Volltext-Indexer-Thread für die Tika-Anhängekonvertierung; Standard 1 MB.
Lässt die FT-Engine (GTR) Speicher direkt vom Betriebssystem via malloc anfordern statt aus dem Domino-Memory-Pool — beseitigt typische Memory-Allocation-Fehler bei FT-Indexing und FT-Suche.
Pause (in Sekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist. Default 5 Sekunden.Pause (in Millisekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist.Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine für alle Domino-Server-Prozesse außerhalb des HTTP-Tasks (Agent Manager, periodische Java-Agents, runjava). Default: 256 MB.
Maximaler virtueller Speicher (in MB), den der Domino-Server allokieren darf. Mindestwert 4 MB; ohne Setzen nutzt der Server allen verfügbaren Speicher.
Aktiviert Dynamic Indexing of High-Usage Views — der Server hält die Top-10-aktivsten Views über dedizierte Indexer-Threads aktuell.
Pfad, an den ausgelagerte View-Indizes (NIF-NSF) gespeichert werden, wenn NIFNSFEnable aktiv ist.
Aktiviert NIFNSF: View-Indizes werden separat vom NSF gespeichert (Voraussetzung ODS 51 oder neuer).
Maximale Größe (in Bytes) des NSF-Buffer-Pools — ein Speicherbereich, der I/O-Transfers zwischen Domino und der Festplatte puffert.
Legt die maximale Größe des NSF-Buffer-Pools (Datenbank-Cache der NSF-Engine) in Megabyte fest. Größere Werte können I/O auf großen Servern deutlich reduzieren.
Maximale Anzahl an Datenbanken, die der Server gleichzeitig im Database-Cache offen hält. Höhere Werte verringern wiederholtes Öffnen, brauchen aber mehr Speicher und Handles.
Prozentualer Anteil der System-Ressourcen (Speicher), den der Domino-Server für sich beanspruchen darf. Wirkt insbesondere auf das automatische Memory-Sizing.
Maximale Anzahl Server-Threads, die gleichzeitig eine NRPC-Client-Transaktion bearbeiten dürfen. Counterpart zu Server_Pool_Tasks (Pool-Größe je NRPC-Port).
Obergrenze (in Mikrosekunden) für eine einzelne Transaktion bei der Server-Availability-Index-(SAI/LoadMon)-Berechnung. Transaktionen, die länger dauern, werden auf diesen Wert gekappt.
Anzahl Minuten Inaktivität, nach denen der Server Netzwerk- und Mobilverbindungen automatisch beendet.
Pfadangabe zur Swap-Datei des Servers; wird vom Reporter- bzw. Collector-Servertask für die Statistik Server.Path.Swap genutzt.
Hebt das 5.000-Dokumente-Limit für temporäre On-the-fly-Volltextindizes bei Server-Agenten auf nicht indizierten Datenbanken an.
Schaltet das automatische Aktualisieren von Volltext-Indizes durch den Update-Task ab. Volltext-Indizes werden dann nur noch durch geplante
Updall-Läufe aktualisiert.Schaltet das automatische Aktualisieren von View-Indizes durch den Update-Task ab. Views werden dann erst beim Öffnen aktualisiert.
Lässt den Update-Task View-Updates und Volltext-Index-Updates in getrennten Threads ausführen, damit lange FT-Indizierungen die View-Update-Queue nicht blockieren.
Security / TLS
Security / TLS
Parameter
Information
Lokale Zugriffsliste: explizit erlaubte Benutzer/Gruppen für diesen Server (Override zur Server-ACL)
Liste der Benutzer, Server und Gruppen, die diesen Server anweisen dürfen, einen Anruf an einen anderen Server zu initiieren, um einen Pass-Through-Routing-Pfad aufzubauen. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Cause calling'.
Liste der Ziel-Server, an die dieser Server Clients via Pass-Through routen darf. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Destinations allowed'. Default leer = alle Server erlaubt.
Akzeptiert die Let's-Encrypt-Lizenzbedingungen (ACME Terms of Use). Pflicht für automatische Zertifikats-Requests — ohne diesen Parameter scheitern automatische Requests, weil ACME-Account-Dokumente mit deaktivierter License-Agree-Einstellung ausgeliefert werden.
Startet HTTP automatisch, wenn der Server per CertMgr automatisch konfiguriert wird. HTTP muss zusätzlich über ServerTasks oder ein Programm-Dokument für den dauerhaften Autostart konfiguriert werden.
Erkennt automatisch den Host-Namen und erzeugt mit der Default-Konfiguration einen Zertifikats-Request über den Certificate Manager (CertMgr).
Konfiguriert das Intervall (in Sekunden), das CertMgr zwischen der Verarbeitung von Zertifikats-Requests wartet. Default 30 Sekunden.
Maximale Anzahl HTTP-Redirects, denen CertMgr beim Verifizieren einer ACME-HTTP-01-Challenge folgt. Default 5. 0 deaktiviert das Folgen von Redirects.
Deaktiviert die interne HTTP-01-Challenge-Verifizierung durch CertMgr vor der Bestätigung im ACME-Flow. Nützlich, wenn der Server die Challenge intern nicht erreichen kann, der ACME-Provider sie aber von außen verifizieren kann.
Definiert den Proxy, den der Certificate Manager für alle ausgehenden Verbindungen (z. B. zur ACME-CA) verwendet. Für authentifizierte Proxies sollte stattdessen ein Account-Dokument in der Konfigurations-Datenbank verwendet werden.
Definiert den Domino-Server, der die Certificate-Store-Datenbank certstore.nsf vorhält. Default ist der lokale Server.
Schaltet das veraltete SSLv3-Protokoll für eingehende Domino-SSL/TLS-Verbindungen ab. Pflicht-Parameter zur Abwehr von POODLE und vergleichbaren Angriffen.
Toleranz für Uhrzeit-Differenzen (Clock Skew) zwischen Domino-Server und OIDC-Provider beim Web-Login mit OIDC, in Sekunden. Standard: 15. Zulässiger Bereich: 0–600.
Lebensdauer der Cookies, die den OIDC-Authentifizierungs-State während des Login-Flows aufrechterhalten (in Sekunden). Standard: 120. Zulässiger Bereich: 30–900.
Definiert einen alternativen Claim-Namen im OIDC id_token, der anstelle des
email-Claims zur Identifikation des Users verwendet wird — hilfreich bei OIDC-Providern, die keine Email-Adresse zurückgeben.Aktiviert Workarounds für Microsoft Azure AD B2C als OIDC-Provider — insbesondere wird die
client_id zusätzlich als angeforderter Scope mitgesendet, was Azure AD B2C zwingend verlangt.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC automatisch von der alten URL
/names.nsf?OIDCLogin auf die neue URL /auth/protocol/oidc weiterleitet. Standard: 1 (aktiviert).Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC den Scope
profile zusätzlich zu openid und email anfordert. Standard: 1 (aktiviert) — Domino fordert scope=openid email profile an.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC
response_mode=form_post anfordert (HTTP POST der Token-Antwort) statt der Default-Variante query (Token in URL-Parametern). Voraussetzung: Provider unterstützt form_post.Erweiterte Notes-Port-Encryption-Optionen auf dem Domino-Server. Werte werden als Bitmaske (1, 2, 4, 8, 16, 32, 64) addiert; jeder Bitwert schaltet eine bestimmte Zusatzoption frei. Greift nur auf Server-Seite und erst nach Neustart der server-Task.
Schaltet die TLS-Protokollversion 1.0 für alle SSL-fähigen Domino-Tasks (HTTP, SMTP, IMAP, POP3, LDAP) ab. Pflicht-Parameter zur Compliance-Abschaltung von TLS 1.0.
Definiert serverweit die zugelassenen SSL/TLS-Cipher-Suites in HCL Domino über eine Aneinanderreihung von 4-stelligen Hex-Cipher-IDs. Auf Domino 10.0.1 und höher wird der notes.ini-Wert beim Upgrade automatisch übernommen und anschließend ignoriert.
Wählt den SHA-Hash-Algorithmus für SAML- und Kerberos-Tickets im SSO-Umfeld auf dem Domino-Server. Mit 9.0.1 FP7 wurde der Default von SHA-1 auf SHA-256 angehoben; mögliche Werte sind 1, 256, 384 und 512. Muss zur Konfiguration des Identity Providers passen und im SSO-Verbund auf allen Domino-Servern konsistent sein.
Startup / Tasks
Startup / Tasks
Parameter
Information
Anzahl Minuten, die der Administration Process (AdminP) wartet, bevor er erneut auf anstehende Interval-Requests prüft.
Stunde des Tages (0–23), zu der der Administration Process (AdminP) seine Daily-Requests verarbeitet.
Deaktiviert die Mail-Lookup-Prüfung des Agent Managers für mailgetriggerte Agents („After new mail has arrived") — Workaround, wenn der Signer kein Person-Dokument auf seinem Mailserver hat (typisch im Cluster).
Mindestabstand in Minuten zwischen zwei Ausführungen desselben New-Mail-getriggerten Agents. Default: 0 (kein Mindestabstand).
Definiert die Wochentage, an denen Agents mit der Option „Don’t run on weekends“ nicht laufen sollen. Default: Samstag (7) und Sonntag (1).
Liste der Tasks, die der Domino-Server beim Start automatisch ausführt und während der gesamten Laufzeit aktiv hält.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 01:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Catalog-Task (Datenbank-Katalog-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 02:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der UPDALL-Task (Volltext- und View-Index-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 03:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Object-Collect-Task auf mailbox.box eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Verhindert beim Domino-Upgrade-Install das Zurücksetzen der ServerTasks- und ServerTasksAt-Einträge auf die neuen Default-Werte. Mit SetupLeaveServerTasks=1 bleiben individuell angepasste Task-Listen über das Upgrade hinweg erhalten.
Steuert, wie oft die Update-/Updall-Tasks den Last-Accessed-Zeitstempel der Datenbanken aktualisieren (NEVER / DAILY / ALWAYS).
Transaktionslog
Transaktionslog
Parameter
Information
Erzeugt neue Transaction-Logs im 8.5+-Format mit korrekt ausgerichteten Blöcken — wichtig bei Disk-Block-Größen ≠ 512 Bytes.
Steuert, ob Domino bei Translog-Recovery-Fehlern automatisch ein Fixup auf der betroffenen Datenbank ausführt:
1 = automatischer Fixup (Default und Empfehlung), 0 = Datenbank wird stattdessen für den Zugriff blockiert.Legt die maximale Gesamtgröße des Domino-Transaktionslogs in Megabyte fest. Entspricht dem Feld „Maximum log space“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.
Legt den Pfad fest, in dem Domino seine Transaktionslog-Dateien (
*.TXN, logctrl.lfh) ablegt. Entspricht dem Feld „Log path“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.Bestimmt den Trade-off zwischen Laufzeit-Performance und Restart-/Recovery-Zeit beim Transaktionslogging:
1 = Favor runtime, 2 = Standard (Default), 3 = Favor restart recovery time. Entspricht dem Feld „Runtime/Restart Performance“ im Server-Dokument.Aktiviert das Transaction Logging für alle Datenbanken ab Release 5 auf dem Server. Default 0 (deaktiviert), 1 = aktiviert.
Bestimmt den Logging-Stil des Transaktionslogs:
0 = Circular (Default, max. 4 GB, zirkulär überschrieben), 1 = Archive (Logs werden archiviert, Voraussetzung für inkrementelle/Point-in-Time-Backups via DAOS- oder Drittanbieter-Backup).Parameter
Information
Anzahl Minuten, die der Administration Process (AdminP) wartet, bevor er erneut auf anstehende Interval-Requests prüft.
Stunde des Tages (0–23), zu der der Administration Process (AdminP) seine Daily-Requests verarbeitet.
Lokale Zugriffsliste: explizit erlaubte Benutzer/Gruppen für diesen Server (Override zur Server-ACL)
Liste der Benutzer, Server und Gruppen, die diesen Server anweisen dürfen, einen Anruf an einen anderen Server zu initiieren, um einen Pass-Through-Routing-Pfad aufzubauen. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Cause calling'.
Liste der Ziel-Server, an die dieser Server Clients via Pass-Through routen darf. Korrespondiert mit dem Server-Dokument-Feld 'Destinations allowed'. Default leer = alle Server erlaubt.
Deaktiviert die Mail-Lookup-Prüfung des Agent Managers für mailgetriggerte Agents („After new mail has arrived") — Workaround, wenn der Signer kein Person-Dokument auf seinem Mailserver hat (typisch im Cluster).
Mindestabstand (in Minuten) zwischen zwei Ausführungen desselben durch Dokumenten-Update getriggerten Agents. Default: 30 Minuten. Gilt für Server und Notes-Clients.
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen Document-Update-Trigger nach dem Ereignis einplant. Default 5 Minuten.
Mindestabstand in Minuten zwischen zwei Ausführungen desselben New-Mail-getriggerten Agents. Default: 0 (kein Mindestabstand).
Verzögerung in Minuten, mit der der Agent Manager einen New-Mail-Trigger nach Mail-Eintreffen einplant. Default 1 Minute.
Verzögerung in Minuten zwischen den Läufen des Agent-Manager-Schedulers. Werte 1–60, Default 1.
Intervall (Minuten), in dem der Agent Manager nach unverarbeiteten „On new mail“-Agenten sucht (Catch-Up-Check)
Definiert die Wochentage, an denen Agents mit der Option „Don’t run on weekends“ nicht laufen sollen. Default: Samstag (7) und Sonntag (1).
Aktiviert das Domino Billing-Subsystem und legt fest, welche Aktivitätsklassen abgerechnet werden — Agent, Database, Document, HttpRequest, Mail, Replication, Session.
Akzeptiert die Let's-Encrypt-Lizenzbedingungen (ACME Terms of Use). Pflicht für automatische Zertifikats-Requests — ohne diesen Parameter scheitern automatische Requests, weil ACME-Account-Dokumente mit deaktivierter License-Agree-Einstellung ausgeliefert werden.
Startet HTTP automatisch, wenn der Server per CertMgr automatisch konfiguriert wird. HTTP muss zusätzlich über ServerTasks oder ein Programm-Dokument für den dauerhaften Autostart konfiguriert werden.
Erkennt automatisch den Host-Namen und erzeugt mit der Default-Konfiguration einen Zertifikats-Request über den Certificate Manager (CertMgr).
Konfiguriert das Intervall (in Sekunden), das CertMgr zwischen der Verarbeitung von Zertifikats-Requests wartet. Default 30 Sekunden.
Maximale Anzahl HTTP-Redirects, denen CertMgr beim Verifizieren einer ACME-HTTP-01-Challenge folgt. Default 5. 0 deaktiviert das Folgen von Redirects.
Deaktiviert die interne HTTP-01-Challenge-Verifizierung durch CertMgr vor der Bestätigung im ACME-Flow. Nützlich, wenn der Server die Challenge intern nicht erreichen kann, der ACME-Provider sie aber von außen verifizieren kann.
Definiert den Proxy, den der Certificate Manager für alle ausgehenden Verbindungen (z. B. zur ACME-CA) verwendet. Für authentifizierte Proxies sollte stattdessen ein Account-Dokument in der Konfigurations-Datenbank verwendet werden.
Definiert den Domino-Server, der die Certificate-Store-Datenbank certstore.nsf vorhält. Default ist der lokale Server.
Notes-Client-Tracing: protokolliert pro Transaktion Zeit, Aufrufstack und Server-Antwortzeiten — Standard-Werkzeug zur Diagnose von langsamen Client-Operationen und Authentifizierungsproblemen.
Anzahl der parallel laufenden Cluster-Replicator-Tasks. Per Default startet HCL Domino genau einen Cluster-Replicator.
Aktiviert die Erhebung von LockWaits- und AvgWait-Werten für den Show-DBS-Befehl. Nur temporär setzen.
Aktiviert die Konsolenprotokollierung in die Datei console.log dauerhaft über den Server-Neustart hinweg. Pendant zum Console-Befehl Start Consolelog.
Legt die maximale Größe der Domino-Console-Logdatei (
console.log) bzw. der zugehörigen Mirror-Dateien in Kilobyte fest. Beim Erreichen der Maximalgröße wird die Datei ringförmig überschrieben.Aktiviert das Console-Log-Mirroring: Domino startet einen zusätzlichen Server-Thread, der jede Konsolenausgabe parallel in nummerierte Mirror-Dateien (
console1.log, console2.log, …) schreibt und so eine echte Log-Historie statt nur zirkulären Überschreibens ermöglicht.Begrenzt die maximale Größe des Shared-Memory-Segments des Domino-Servers in Megabyte. Wichtig auf 32-bit-Systemen und bei knappem Speicherbudget.
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO über HTTPS): überspringt die Verifikation des SSL-Zertifikats. Nur für selbstsignierte Zertifikate vorgesehen.
Für DAOS-Tier-2 (S3/MinIO-Storage): erzwingt unverschlüsseltes HTTP statt HTTPS für die Verbindung zum Storage-Endpunkt.
Aktiviert beim Anlegen neuer Datenbanken automatisch NIFNSF — separate View-Index-Dateien (.NDX) außerhalb der NSF.
Erzwingt, dass neu erzeugte oder via
compact -c umgewandelte Notes-Datenbanken im On-Disk-Structure 53 (R10-ODS) angelegt werden. Vorläufer von Create_R12_Databases. Auf Server und Client einsetzbar.Erzwingt, dass neu erzeugte Notes-Datenbanken im ODS 55 (R12-On-Disk-Structure) angelegt werden. Ermöglicht zudem das Hochstufen bestehender Datenbanken via
compact -c. Auf Server und Client einsetzbar.Aktiviert das aktuelle ODS-Level (R85 / ODS 51) bei neu angelegten NSF-Datenbanken.
Erzeugt neue Transaction-Logs im 8.5+-Format mit korrekt ausgerichteten Blöcken — wichtig bei Disk-Block-Größen ≠ 512 Bytes.
Aktiviert das Symmetrical-Cluster-Feature. Auf jedem Cluster-Server zusätzlich AutoRepair und RprCleanup in ServerTasks aufnehmen.
Aktiviert/deaktiviert die Verschlüsselung der DAOS-NLO-Dateien (Notes Large Objects). Vor Domino 12 das primäre Steuer-Setting; ab Domino 12 wurde es durch das Feld 'DAOS object encryption' im Server-Dokument ersetzt, der notes.ini-Wert wird aber weiter geehrt.
Erzwingt für DAOS-NLO-Objekte den Legacy-Verschlüsselungs-Algorithmus ("Domino classic") und unterdrückt damit die ab Domino 12 standardmäßig genutzte AES-128-Verschlüsselung. Pflicht-Setting vor dem Upgrade auf Domino 12, wenn man später noch zu einer Pre-11.0.1-Version zurück können muss — sonst sind ältere Server die mit AES-128 erzeugten NLOs nicht mehr lesen.
Legt den Basis-Pfad des DAOS-Repositorys fest, in dem die deduplizierten Anhänge als NLO-Dateien abgelegt werden. Entspricht dem Feld „DAOS base path“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Zeigt den aktuellen Zustand des DAOS-Katalogs (
daoscat.nsf) an: 0 = Down/Disabled, 1 = Needs Resync, 2 = Synchronized. Der Wert wird von Domino selbst geschrieben und sollte nicht manuell geändert werden.Legt in Tagen fest, wie lange eine NLO-Datei mit 0 Referenzen erhalten bleibt, bevor sie aus dem DAOS-Repository physisch gelöscht wird. Entspricht dem Feld „Deferred deletion interval“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Aktiviert oder deaktiviert den Domino Attachment and Object Service (DAOS) auf Server-Ebene:
1 = DAOS aktiv, 0 = DAOS deaktiviert. Entspricht dem Feld „Store file attachments in: DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.Legt die Mindestgröße in Bytes fest, ab der ein Anhang in den DAOS-Speicher ausgelagert wird. Anhänge unterhalb dieser Größe verbleiben innerhalb der NSF. Entspricht dem Feld „Minimum size of object before Domino will store in DAOS“ im Server-Dokument, Reiter „DAOS“.
Pfad zum Notes-/Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup gesetzt und sollte danach nicht mehr verändert werden.
Intervall (Sekunden), in dem Änderungen am Database Directory Cache in die Run-Time-DB geschrieben werden. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache gegen das physische Dateisystem validiert wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Intervall (Sekunden), in dem der Database Directory Cache vom physischen Datenverzeichnis aufgefrischt wird. Default 900 (15 Min). Ersetzt DBDIR_REFRESH_INTERVAL.
Schränkt ein, welche NSF-Datenbanken das Database Maintenance Tool (dbmt) bearbeitet — z. B. nur mail/*.nsf oder einzelne Verzeichnisse.
Aktiviert detailliertes Agent-Manager-Tracing — feinkörnig pro Subsystem (Scheduling, Loading, Memory, Performance, Run-Time, Verbose) — Hauptdiagnose-Werkzeug für Agent-Manager-Probleme.
Schreibt Debug-Ausgaben in das Konsolen-Fenster bzw. die Server-Konsole — Standard-Begleitparameter für nahezu jedes Domino-Debug-Setup.
Aktiviert das Debug-Tracing für die HTTP-Bearer-Token-Authentifizierung in Domino. Hilft dabei, fehlgeschlagene OIDC-Bearer-Logins (z. B. ungültige aud-Claims, abgelaufene Tokens, fehlende Scopes) auf der Server-Konsole zu analysieren.
Aktiviert Debug-Ausgaben für View-Updates und Rebuilds (Datenbank, View, Benutzer); Standard 0.
Aktiviert das Debug-Tracing für den globalen OIDC-Provider-Cache (JWK-Cache) ab Domino 14.0. Ersetzt die früheren Parameter DEBUG_JWK_CACHE und DEBUG_JWK_CACHE_MGR aus 12.0.2.
Aktiviert ab Domino 14.0 das Debug-Tracing für die Validierung von OIDC-Provider-Konfigurationen und Access-Tokens gegen die im idpcat.nsf hinterlegten Provider und Schlüssel. Erste Wahl bei neuen OIDC-Konfigurationen.
Aktiviert Debug-Tracing für die HTTPS-Verbindung des Domino-Servers zum OIDC-Provider (libcurl-Aufrufe). Erste Wahl bei Verbindungs-, Proxy- oder TLS-Trust-Problemen zwischen Domino und IdP.
Aktiviert Debug-Tracing für das JSON-Parsing der OIDC-Datenstrukturen (Discovery-Dokument, JWKs, JWT-Claims). Auf Stufe 4 schreibt Domino den vollständigen JWT-Bearer-Token in die Server-Konsole.
Aktiviert Tracing speziell für die Auto-Redirect-Logik (
OIDC_LOGIN_ENABLE_REDIRECT) beim Web-Login mit OIDC. Ergänzung zu DEBUG_OIDCLogin.Aktiviert detailliertes Tracing des Web-Login-mit-OIDC-Flows auf der Domino-Server-Konsole. Fünf Stufen (0–4) von deaktiviert bis maximal verbose.
Allgemeiner Domino-Debug-Parameter, der den Pfad und Dateinamen festlegt, in den verschiedene Debug-Tasks (z. B. SMTPDebug, SMTPDebugIO, Replikations-Debug) ihre Ausgaben schreiben. Voraussetzung für viele weitere notes.ini-Debug-Flags.
Diagnose-Schalter für die durch PORT_ENC_ADV gesteuerten erweiterten Port-Encryption-Optionen. Mit 1 schreibt der Domino-Server detailliertes Debug-Logging zur Bitmaske ins Server-Log; nur temporär einsetzen, da die Ausgaben umfangreich werden und sensible Konfigurationsdetails enthalten können.
Aktiviert die Debug-Ausgabe für SAML-Authentifizierung auf dem Domino-Webserver. Der Wert ist eine Bitmaske; HCL empfiehlt
DEBUG_SAML=31 für allgemeine Diagnose und DEBUG_SAML=287 zusätzlich bei SSL/TLS-Zertifikatsfehlern.Schaltet die Ausgabe der Prozess-ID/Thread-ID vor jeder Domino-Konsolen-/Logzeile ein. Ergibt Einträge im Format
[PID:HEX-TID] und ist Voraussetzung für nahezu alle anspruchsvollen Diagnosen, in denen Threads korreliert werden müssen.Anzahl Tage, nach denen
Updall ungenutzte View-Indizes verwirft. Default 45 Tage.Pfad zum Notes/Domino-Datenverzeichnis. Beim Notes-Client zeigt Directory auf das Notes-Data-Verzeichnis, beim Domino-Server auf das Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup automatisch gesetzt und ist zwingend für den Start erforderlich.
Schaltet die Cluster-Replikation auf einem Domino-Server ab oder explizit ein. Per Default ist Cluster-Replikation eingeschaltet.
Schaltet das veraltete SSLv3-Protokoll für eingehende Domino-SSL/TLS-Verbindungen ab. Pflicht-Parameter zur Abwehr von POODLE und vergleichbaren Angriffen.
Schaltet die optimierte Ansichtsneuerstellung (Optimized View Rebuild) ab; HCL empfiehlt nur als Last Resort, wenn
View_Rebuild_Dir zu wenig Platz hat.Steuert, ob Web-Agents (durch Browser-Clients getriggert) gleichzeitig laufen dürfen. 0 = sequentiell (Default), 1 = asynchron.
Aktiviert Cluster-sichere, sprayer-taugliche Single-Server-Session-Cookies, indem dem DomAuthSessId-Cookie ein server-spezifisches Suffix angehängt wird.
Listet die Extension-Manager-Bibliotheken (DLL/.so/.lib), die Domino bzw. Notes beim Start in den Extension-Manager registriert.
Anzahl der Indexing-Threads für Domain Search. Default: 2 Threads pro CPU. HCL-Empfehlung: max. 8 Threads pro Server.
Deaktiviert das automatische On-the-fly-Volltextindexieren bei FT-Suchen auf nicht indizierten Datenbanken.
Steuert serverweit die Volltextindexierung von Anhängen (1 = ohne Filter, 2 = nie, 3 = mit Filtern).
Whitelist erlaubter Datei-Endungen für das Volltextindexieren von Anhängen — überschreibt die Default-Liste aller von Tika unterstützten Formate.
Companion-Setting zu FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES: setzt eine obere Größengrenze (in MiB) für Anhänge aus der Whitelist; größere Dateien werden nicht indiziert.
Erweitert die Default-Ignore-Liste des FT-Indexers um zusätzliche Datei-Endungen, die nicht in den Volltextindex aufgenommen werden sollen.
Overflow-Slot zu FT_INDEX_IGNORE_ATTACHMENT_TYPES (256-Zeichen-Limit). Der FT-Indexer konkateniert beide Listen.
Hebt die Standardgrenze von 5.000 Rückgabedokumenten für Volltextsuchen in indizierten Datenbanken an (oder senkt sie ab).
Aktiviert die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen; nur Endungen auf der Whitelist werden über den Tika-Filter indiziert. Erweiterbar via FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES.
Verwirft die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen und erzwingt ausschließlich die in FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES definierten Datei-Endungen.
Verlegt das Basisverzeichnis für Volltextindizes auf ein alternatives, typischerweise schnelleres Volume.
Aktiviert die Memory-Detection und das Memory-Monitoring der GTR-FT-Engine pro Such-Thread, um speicherhungrige Volltextsuchen frühzeitig zu erkennen.
Maximale Größe eines einzelnen Dokuments / Anhangs für die Volltextindexierung; Standard 6 MB (Win/Linux), 1 MB (macOS).
Maximale erlaubte Speichermenge (in MB) pro FT-Such-Thread — Hard-Limit gegen einzelne speicherhungrige Volltextsuchen.
Maximale Anzahl gleichzeitiger FT-Such-Threads — multipliziert mit FTG_MB_PER_THREAD ergibt sich die globale Memory-Pool-Grenze der FT-Engine.
Maximaler Arbeitsspeicher pro Volltext-Indexer-Thread für die Tika-Anhängekonvertierung; Standard 1 MB.
Lässt die FT-Engine (GTR) Speicher direkt vom Betriebssystem via malloc anfordern statt aus dem Domino-Memory-Pool — beseitigt typische Memory-Allocation-Fehler bei FT-Indexing und FT-Suche.
Pause (in Sekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist. Default 5 Sekunden.Pause (in Millisekunden) zwischen zwei Volltext-Index-Operationen des separaten FT-Threads. Wirkt nur, wenn
UPDATE_FULLTEXT_THREAD=1 aktiv ist.Deaktiviert ausgewählte HTTP-Methoden (z. B. TRACE, OPTIONS) auf dem Domino-Webserver. Greift nur, wenn der Server die Web-Configurations-View statt Internet Sites verwendet.
Erweitert das HTTP-Request-Logging um die im POST-Body eingehenden Daten. Wirkt zusätzlich zu HTTPEnableThreadDebug. Nur für Troubleshooting.
Aktiviert das Thread-basierte HTTP-Request-Logging im Domino-Webserver. Erzeugt pro HTTP-Worker-Thread eine Datei
htthr_<pid>_<tid>_<datum>.log im Verzeichnis IBM_TECHNICAL_SUPPORT.Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine, die der Domino HTTP-Task (XPages, Servlets, DSAPI mit Java) verwendet. Default: 1 GB.
Steuert das MIME-Format ausgehender iCalendar-Meeting-Einladungen aus dem Domino-Router. Mit
0 revertiert Domino auf das Pre-12.0.1-Verhalten (kein multipart/related) — Standard-Workaround, damit O365/Outlook-Empfänger Einladungen wieder als Kalender-Eintrag und nicht als Plain Text oder reinen ICS-Anhang erhalten.Steuert die Arbeitswochen-Anzeige im HCL iNotes-Kalender (Web Access). Mit
0 wird die fünfttägige Arbeitswoche Mo–Fr erzwungen; Samstag und Sonntag werden als Wochenende ausgeblendet — der Default des Anzeige-Layouts.Setzt die maximale Heap-Größe der Java Virtual Machine für alle Domino-Server-Prozesse außerhalb des HTTP-Tasks (Agent Manager, periodische Java-Agents, runjava). Default: 256 MB.
Intervall (in Minuten), in dem der LDAP-Task seine Konfigurationsänderungen aus dem Konfigurations-Dokument neu einliest. Default: 3 Minuten.
Aktiviert detailliertes Debug-Logging des LDAP-Tasks in HCL Domino — Bind-Versuche, Suchfilter, Schema-Lookups und Referrals.
Steuert, ob der Start einer Agent-Ausführung im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1/2.
Aktiviert Authentifizierungs-Logging auf Server bzw. Notes-Client — protokolliert jeden erfolgreichen Authenticate-Aufruf mit Namen und Schlüsselgröße.
Steuert den Detailgrad des Mail-Router-Loggings auf Server-Konsole und in log.nsf. Werte: 0, 10, 20, 30, 40 — Standard: 20.
Legt für den aktuellen Server den Detailgrad der Protokollierung von Replikationsereignissen fest. Werte 0–5, Standard 1.
Steuert, ob einzelne Sessions im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert werden. Werte 0/1.
Steuert, ob der aktuelle Status der Server-Tasks im Log-File und auf der Server-Konsole protokolliert wird. Werte 0/1.
Schaltet das Logging von View-Rebuild-Meldungen ein (1) oder aus (0). Auch das Entfernen aus der notes.ini deaktiviert das Logging.
Steuert, ob alle Mail-Event-Meldungen zusätzlich im Miscellaneous-Events-View des Log-Files erscheinen. 0 = Router entscheidet, 1 = immer auch in Misc-Events.
Aktiviert Cluster-Failover für den Mail-Router: Fällt der Heimserver eines Empfängers aus, leitet der Router die Nachricht automatisch an eine Cluster-Replik der Maildatei auf einem anderen Server.
Verhindert, dass der Domino-Router laufende Compact-/dbmt-Operationen auf Mail-Dateien durch eingehende Mail-Zustellungen abbricht.
Legt die maximale Anzahl Threads fest, die der Mail-Router zur Durchführung von Mail-Transfers erzeugen kann.
Definiert die Wartezeit (in Minuten), nach der unzustellbare Nachrichten aus dem Retry-Status mit einem Non-Delivery Report (NDR) an den Absender zurückgegeben werden. Damit lässt sich der Standard von einem Tag (
MailTimeout=1) auf eine sub-tägliche Auflösung verkürzen — sinnvoll für Umgebungen, in denen schnellere NDRs gewünscht sind.Maximaler virtueller Speicher (in MB), den der Domino-Server allokieren darf. Mindestwert 4 MB; ohne Setzen nutzt der Server allen verfügbaren Speicher.
Mindestabstand (in Minuten) zwischen Mail-Polls eines Notes-Clients zum Server. Überschreibt die Client-Einstellung im Mail-Setup.
Aktiviert Dynamic Indexing of High-Usage Views — der Server hält die Top-10-aktivsten Views über dedizierte Indexer-Threads aktuell.
Pfad, an den ausgelagerte View-Indizes (NIF-NSF) gespeichert werden, wenn NIFNSFEnable aktiv ist.
Aktiviert NIFNSF: View-Indizes werden separat vom NSF gespeichert (Voraussetzung ODS 51 oder neuer).
Verhindert (1), dass der Statlog-Task automatisch Activity Logging für alle Datenbanken einschaltet. Ohne Eintrag aktiviert Statlog Activity Logging überall (+64 KB pro DB).
Deaktiviert das per-User Message-Caching durch den IMAP-Task. Reduziert Speicherverbrauch, kann aber einzelne IMAP-Operationen verlangsamen.
Pfad zum Notes/Domino-Programmverzeichnis (Binärdateien). Wird vom Setup automatisch geschrieben und liegt typischerweise auf einem anderen Pfad als das Datenverzeichnis (Directory). Wichtig für die Trennung von Programm- und Datenpartition.
Maximale Größe (in Bytes) des NSF-Buffer-Pools — ein Speicherbereich, der I/O-Transfers zwischen Domino und der Festplatte puffert.
Legt die maximale Größe des NSF-Buffer-Pools (Datenbank-Cache der NSF-Engine) in Megabyte fest. Größere Werte können I/O auf großen Servern deutlich reduzieren.
Maximale Anzahl an Datenbanken, die der Server gleichzeitig im Database-Cache offen hält. Höhere Werte verringern wiederholtes Öffnen, brauchen aber mehr Speicher und Handles.
Hebt das ACL-Größenlimit einer ODS-55-Datenbank von klassisch ~950 auf bis zu 65535 Einträge an. Muss laut HCL sowohl auf Servern als auch auf Clients gesetzt sein, die solche ACLs editieren. Wirkt erst, wenn die Datenbank auf ODS 55 (Domino 12+) angehoben wurde.
Hebt bestehende lokale Datenbanken bei
compact -c automatisch auf das jeweils aktuelle ODS-Level der laufenden Notes-/Domino-Version an. Im Gegensatz zu Create_RXX_Databases für eine spezifische ODS-Generation aktualisiert NSF_UpdateODS=1 auch zukünftig erscheinende ODS-Levels automatisch.Toleranz für Uhrzeit-Differenzen (Clock Skew) zwischen Domino-Server und OIDC-Provider beim Web-Login mit OIDC, in Sekunden. Standard: 15. Zulässiger Bereich: 0–600.
Lebensdauer der Cookies, die den OIDC-Authentifizierungs-State während des Login-Flows aufrechterhalten (in Sekunden). Standard: 120. Zulässiger Bereich: 30–900.
Definiert einen alternativen Claim-Namen im OIDC id_token, der anstelle des
email-Claims zur Identifikation des Users verwendet wird — hilfreich bei OIDC-Providern, die keine Email-Adresse zurückgeben.Aktiviert Workarounds für Microsoft Azure AD B2C als OIDC-Provider — insbesondere wird die
client_id zusätzlich als angeforderter Scope mitgesendet, was Azure AD B2C zwingend verlangt.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC automatisch von der alten URL
/names.nsf?OIDCLogin auf die neue URL /auth/protocol/oidc weiterleitet. Standard: 1 (aktiviert).Aktiviert Workarounds für OIDC-Provider, die bei der Authentifizierung mit „Client Secret Basic" zusätzliche Felder im Request-Body strikt ablehnen. Mit OIDC_LOGIN_ENABLE_ROEID_WORKAROUNDS=1 vermeidet Domino den Fehler „Error 500 You are not authorized to perform this operation" beim OIDC-Login.
Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC den Scope
profile zusätzlich zu openid und email anfordert. Standard: 1 (aktiviert) — Domino fordert scope=openid email profile an.Steuert, ob Domino beim Web-Login mit OIDC
response_mode=form_post anfordert (HTTP POST der Token-Antwort) statt der Default-Variante query (Token in URL-Parametern). Voraussetzung: Provider unterstützt form_post.Prozentualer Anteil der System-Ressourcen (Speicher), den der Domino-Server für sich beanspruchen darf. Wirkt insbesondere auf das automatische Memory-Sizing.
Steuert, ob Telefonanrufe (Modem-Verbindungen) ins Notes-Logfile geschrieben werden. Werte 0/1/2; Standard 2.
Deaktiviert die Plattform-Statistiken auf dem Domino-Server. Default: Plattform-Statistiken sind aktiviert. Mit Wert 1 werden sie abgeschaltet.
Intervall (in Minuten) für das Aktualisieren der Konfigurations-Information durch den POP3-Task. Default 2 Minuten.
Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-POP3-Task. Diagnostiziert STARTTLS-/TLS-Handshakes und Zertifikatsprobleme bei POP3S- und STARTTLS-Verbindungen.
Erweiterte Notes-Port-Encryption-Optionen auf dem Domino-Server. Werte werden als Bitmaske (1, 2, 4, 8, 16, 32, 64) addiert; jeder Bitwert schaltet eine bestimmte Zusatzoption frei. Greift nur auf Server-Seite und erst nach Neustart der server-Task.
Anzahl gleicher Replikationsfehler zwischen zwei Datenbanken, ab der der Server die Replikation abbricht. Default: 2.
Steuert, ob der Replicator-Task die Datenbank-Quotas einhält. Default: 0 = Quotas werden ignoriert.
Anzahl der Versuche, eine Push-Replikation zu einem Domino-Server durchzuführen. Hilfreich bei Konflikten, wenn mehrere Notes-Nutzer dieselbe Replik gleichzeitig ansprechen.
Globale Maximaldauer (in Minuten) für Replikations-Sessions auf diesem Server. Korrespondiert mit dem Connection-Dokument-Feld 'Replication Time Limit'. Leer = unbegrenzt.
Anzahl der Replicator-Tasks, die gleichzeitig auf dem Server laufen können. Standardmäßig läuft 1 Replicator-Task; Änderungen erfordern einen Server-Neustart.
Erlaubt dem Reporter-Task, Statistiken über den Mail-Router an einen anderen Server in derselben Domäne zu senden, statt das Netzwerk direkt zu nutzen.
Verhindert beim Server-Start das Löschen vorhandener Mirror-Console-Logs. Erst mit
Retain_Mirror_Logs=1 bleiben die durch Console_Log_Mirror=1 erzeugten console1.log…console999.log über Server-Neustarts hinweg erhalten.Erlaubt mehrere gleichzeitige Notes-Routing-Transferthreads zu Zielen außerhalb der lokalen Notes Named Network (NNN) – inkl. Verbindungen über Connection-Dokumente und in andere Domino-Domains.
Aktiviert detailliertes Logging des Cluster-Replikators (
clrepl): zeigt Status- und Statistik-Meldungen zur Cluster-Replikation auf der Server-Konsole und im Log — zentrales Diagnose-Werkzeug bei Cluster-Replikationsproblemen.Legt das akzeptable Mindestniveau verfügbarer System-Ressourcen für einen Server fest. Über diesen Wert wird in einem Cluster die Lastverteilung gesteuert.
Zusätzliche NRPC-Ports, die im Cluster verwendet werden, falls der über Server_Cluster_Default_Port festgelegte Primär-Port nicht erreichbar ist.
Bestimmt den Port, der für Intracluster-Netzwerkverkehr verwendet wird.
Maximale Anzahl Server-Threads, die gleichzeitig eine NRPC-Client-Transaktion bearbeiten dürfen. Counterpart zu Server_Pool_Tasks (Pool-Größe je NRPC-Port).
Obergrenze (in Mikrosekunden) für eine einzelne Transaktion bei der Server-Availability-Index-(SAI/LoadMon)-Berechnung. Transaktionen, die länger dauern, werden auf diesen Wert gekappt.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger NRPC-Sessions auf einem Domino-Server. Standard: 65535 (effektiv unbegrenzt). Eine Begrenzung zwingt den Server, länger als 1 Minute idle Sessions zu droppen, bevor neue Sessions akzeptiert werden.
Begrenzt die maximale Anzahl gleichzeitiger Benutzer auf einem Domino-Server. Bei Erreichen geht der Server in den Zustand MAXUSERS — zentrales Werkzeug für Workload-Balancing in Cluster-Umgebungen.
Untergrenze (in Mikrosekunden) für die Server Availability Index (SAI) Loadmon-Berechnung. Auf modernen, schnellen Servern liefert die Standard-Untergrenze einen viel zu niedrigen Availability Index. Empfehlung von HCL Support / Nashed-Blog: 1500–2000.
Legt die Größe des NRPC-Worker-Thread-Pools pro Notes-Port fest. Default: 40 Threads pro aktivem Notes-Port. Skaliert die Anzahl gleichzeitiger NRPC-Anfragen, die der Server-Task abarbeiten kann.
Schaltet einen Domino-Server in einen eingeschränkten Modus: neue Open-Database-Anfragen von Nicht-Administratoren werden abgewiesen — zentrales Werkzeug für Wartung, Cluster-Failover und kontrolliertes Herunterfahren.
Anzahl Minuten Inaktivität, nach denen der Server Netzwerk- und Mobilverbindungen automatisch beendet.
Schaltet die Anzeige von Server-Performance-Events auf der Domino-Konsole ein (Wert 1). Per Default werden diese Events nicht angezeigt.
Erzwingt, dass alle vom Server initiierten geplanten Replikationen reine Pull-Replikationen sind — dieser Server pusht keine Änderungen zurück.
Liste der Tasks, die der Domino-Server beim Start automatisch ausführt und während der gesamten Laufzeit aktiv hält.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 01:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Catalog-Task (Datenbank-Katalog-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 02:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der UPDALL-Task (Volltext- und View-Index-Aktualisierung) eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Definiert Server-Tasks, die täglich um 03:00 Uhr automatisch gestartet werden. Standardmäßig wird hier der Object-Collect-Task auf mailbox.box eingetragen. Wird bei Upgrade-Installs überschrieben, wenn SetupLeaveServerTasks nicht gesetzt ist.
Verhindert beim Domino-Upgrade-Install das Zurücksetzen der ServerTasks- und ServerTasksAt-Einträge auf die neuen Default-Werte. Mit SetupLeaveServerTasks=1 bleiben individuell angepasste Task-Listen über das Upgrade hinweg erhalten.
Erweitert die Ausgabe von Show Task um den aktuell ausgeführten Befehl je Session-Meldung. 0 = aus, 1 = ein.
Aktiviert das Mitschreiben ausgehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-Router an externe Server sendet. Die Ausgabe landet im Bereich „Miscellaneous“ des log.nsf.
Aktiviert das Mitschreiben eingehender SMTP-Protokoll-Konversationen, die der Domino-SMTP-Listener von anderen Servern und Clients empfängt. Vier Detail-Stufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Aktiviert das Mitschneiden der vollständigen Bytes (inkl. RFC822-Body) der eingehenden SMTP-Konversation. Vier Detailstufen (1–4); benötigt zusätzlich
debug_outfile.Aktiviert das SSL/TLS-Debug-Logging für den Domino-SMTP-Task. Sehr nützlich zur Diagnose von STARTTLS-Aushandlungen, Zertifikatsproblemen und SSL-Handshakes bei eingehender und ausgehender SMTP-Mail.
Definiert den Begrüßungstext (220-Banner), den Domino bei eingehenden SMTP-Verbindungen sendet. Wird gesetzt, um Hostname und Versionsinformationen aus der Banner-Antwort zu entfernen und Angreifern damit kein Profiling von OS- und Domino-Version zu erlauben. Standard-Banner enthält Server-Hostname plus Domino-Version; mit eigenem Wert wird er auf eine neutrale Zeichenkette reduziert.
Bindet den SMTP-Listener auf einen bestimmten Notes-NRPC-Port (und damit auf eine bestimmte IP-Adresse / NIC) auf Servern mit mehreren TCP/IP-Ports. Ohne Setzen dieser Variable verwendet der SMTP-Service den ersten in der notes.ini gelisteten Port.
Verhindert, dass Domino seine Software-Version in die
Received:-Header ausgehender SMTP-Mails schreibt. Komplementär zu SMTPGreeting: dieser Parameter härtet den Mail-Header, jener den Banner. Pflicht-Setting für Banner-Härtungs-Compliance, denn ohne ihn wird die Domino-Version trotz versteckten Banners weiterhin in jeder Outbound-Mail mitgeschickt.Steuert, ob bei eingehenden SMTP-Nachrichten, die Domino nicht in den Notes-Speicher importieren kann, eine Kopie als Datei gesichert wird. Wert
2 speichert zusätzlich auch die zugehörige RFC822-Quelle.Diagnose-Schalter, der jede ausgehende SMTP-Mail (inklusive vollständigem MIME-Body) als temporäre Datei im Domino-Datenverzeichnis ablegt. Pendant zum HCL-eigenen Outbound-Trapping aus KB0037179, wenn der vollständige MIME-Inhalt einer abgehenden Mail für Support-Diagnose gebraucht wird. Nur kurzzeitig setzen — bei aktiviertem Parameter wächst das Datenverzeichnis schnell.
Schaltet die TLS-Protokollversion 1.0 für alle SSL-fähigen Domino-Tasks (HTTP, SMTP, IMAP, POP3, LDAP) ab. Pflicht-Parameter zur Compliance-Abschaltung von TLS 1.0.
Definiert serverweit die zugelassenen SSL/TLS-Cipher-Suites in HCL Domino über eine Aneinanderreihung von 4-stelligen Hex-Cipher-IDs. Auf Domino 10.0.1 und höher wird der notes.ini-Wert beim Upgrade automatisch übernommen und anschließend ignoriert.
Pfadangabe zur Swap-Datei des Servers; wird vom Reporter- bzw. Collector-Servertask für die Statistik Server.Path.Swap genutzt.
Hebt das 5.000-Dokumente-Limit für temporäre On-the-fly-Volltextindizes bei Server-Agenten auf nicht indizierten Datenbanken an.
Wählt den SHA-Hash-Algorithmus für SAML- und Kerberos-Tickets im SSO-Umfeld auf dem Domino-Server. Mit 9.0.1 FP7 wurde der Default von SHA-1 auf SHA-256 angehoben; mögliche Werte sind 1, 256, 384 und 512. Muss zur Konfiguration des Identity Providers passen und im SSO-Verbund auf allen Domino-Servern konsistent sein.
Steuert, ob Domino bei Translog-Recovery-Fehlern automatisch ein Fixup auf der betroffenen Datenbank ausführt:
1 = automatischer Fixup (Default und Empfehlung), 0 = Datenbank wird stattdessen für den Zugriff blockiert.Legt die maximale Gesamtgröße des Domino-Transaktionslogs in Megabyte fest. Entspricht dem Feld „Maximum log space“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.
Legt den Pfad fest, in dem Domino seine Transaktionslog-Dateien (
*.TXN, logctrl.lfh) ablegt. Entspricht dem Feld „Log path“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.Bestimmt den Trade-off zwischen Laufzeit-Performance und Restart-/Recovery-Zeit beim Transaktionslogging:
1 = Favor runtime, 2 = Standard (Default), 3 = Favor restart recovery time. Entspricht dem Feld „Runtime/Restart Performance“ im Server-Dokument.Aktiviert das Transaction Logging für alle Datenbanken ab Release 5 auf dem Server. Default 0 (deaktiviert), 1 = aktiviert.
Bestimmt den Logging-Stil des Transaktionslogs:
0 = Circular (Default, max. 4 GB, zirkulär überschrieben), 1 = Archive (Logs werden archiviert, Voraussetzung für inkrementelle/Point-in-Time-Backups via DAOS- oder Drittanbieter-Backup).Steuert, wie oft die Update-/Updall-Tasks den Last-Accessed-Zeitstempel der Datenbanken aktualisieren (NEVER / DAILY / ALWAYS).
Schaltet das automatische Aktualisieren von Volltext-Indizes durch den Update-Task ab. Volltext-Indizes werden dann nur noch durch geplante
Updall-Läufe aktualisiert.Schaltet das automatische Aktualisieren von View-Indizes durch den Update-Task ab. Views werden dann erst beim Öffnen aktualisiert.
Lässt den Update-Task View-Updates und Volltext-Index-Updates in getrennten Threads ausführen, damit lange FT-Indizierungen die View-Update-Queue nicht blockieren.
Pause (in Sekunden) zwischen zwei Update-Operationen des Update-Tasks. Default 5 Sekunden — niedrigere Werte beschleunigen die Indexpflege auf Kosten zusätzlicher Systemlast.
Pause (in Millisekunden) zwischen zwei Update-Operationen des Update-Tasks. Feinkörnigere Variante zu UPDATE_IDLE_TIME für sehr leistungsstarke Server.
Schaltet das Volltext-Indexieren auf einem Server ab. 0 = Volltext-Indexierung aktiviert, 1 = deaktiviert.
Minimale Anzahl geänderter Notes (Dokumente), bevor der Update-Task einen View-Index in einer Datenbank tatsächlich aktualisiert. Default 20.
Maximale Größe (Anzahl Requests) der deferred-Queue des Update-Tasks. Default: 32767.
Wie lange (in Minuten) deferred-Update-Requests des Update-Tasks in der Queue zurückgehalten werden. Default: 15. Negative Werte = Sekunden.
Anzahl der Update-Tasks, die gleichzeitig auf dem Server laufen können. Ohne Eintrag läuft nur ein Update-Task; Änderungen erfordern einen Server-Neustart.
Pfad für temporäre Dateien beim View-Rebuild (
updall -R, View-Open mit gelöschtem Index). Default: System-Temp (z.B. C:TEMP) bzw. Domino-Daten-Verzeichnis als Fallback. Empfohlen: separates Laufwerk mit reichlich Platz.Aktiviert ausführliches Tracing der Web-Server-Authentifizierung auf der Domino-Konsole und im Logfile.
Parameter
Information
Push-Mechanismus für Kalender-Overlays auf Notes-Clients (10+): vorgegebene Google-Kalender-, Notes-Application- oder iCalendar-Feed-URL erscheint beim nächsten Kalender-Aufruf im Dialog ‚Add a calendar' und wird vom Anwender mit einem Klick übernommen.
Mindestabstand (in Minuten) zwischen zwei Ausführungen desselben durch Dokumenten-Update getriggerten Agents. Default: 30 Minuten. Gilt für Server und Notes-Clients.
Mindestabstand in Minuten zwischen zwei Ausführungen desselben New-Mail-getriggerten Agents. Default: 0 (kein Mindestabstand).
Definiert die Wochentage, an denen Agents mit der Option „Don’t run on weekends“ nicht laufen sollen. Default: Samstag (7) und Sonntag (1).
Notes-Client-Tracing: protokolliert pro Transaktion Zeit, Aufrufstack und Server-Antwortzeiten — Standard-Werkzeug zur Diagnose von langsamen Client-Operationen und Authentifizierungsproblemen.
Erzwingt, dass neu erzeugte oder via
compact -c umgewandelte Notes-Datenbanken im On-Disk-Structure 53 (R10-ODS) angelegt werden. Vorläufer von Create_R12_Databases. Auf Server und Client einsetzbar.Erzwingt, dass neu erzeugte Notes-Datenbanken im ODS 55 (R12-On-Disk-Structure) angelegt werden. Ermöglicht zudem das Hochstufen bestehender Datenbanken via
compact -c. Auf Server und Client einsetzbar.Aktiviert das aktuelle ODS-Level (R85 / ODS 51) bei neu angelegten NSF-Datenbanken.
Pfad zum Notes-/Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup gesetzt und sollte danach nicht mehr verändert werden.
Schreibt Debug-Ausgaben in das Konsolen-Fenster bzw. die Server-Konsole — Standard-Begleitparameter für nahezu jedes Domino-Debug-Setup.
Pfad zum Notes/Domino-Datenverzeichnis. Beim Notes-Client zeigt Directory auf das Notes-Data-Verzeichnis, beim Domino-Server auf das Domino-Datenverzeichnis. Wird beim Setup automatisch gesetzt und ist zwingend für den Start erforderlich.
Listet die Extension-Manager-Bibliotheken (DLL/.so/.lib), die Domino bzw. Notes beim Start in den Extension-Manager registriert.
Unterdrückt auf dem Notes-Client die Failover-Rückfragen, wenn der aktuelle Server nicht mehr antwortet — das eigentliche Cluster-Failover bleibt aktiv und wird für den Benutzer transparent.
Refresh-Intervall (Sekunden) für iCal-Feed-Overlays im Notes-Kalender. Default 3600 (eine Stunde). Greift nur, wenn der Anwender beim Overlay zusätzlich ‚Refresh this calendar frequently' aktiviert hat.
Whitelist erlaubter Datei-Endungen für das Volltextindexieren von Anhängen — überschreibt die Default-Liste aller von Tika unterstützten Formate.
Companion-Setting zu FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES: setzt eine obere Größengrenze (in MiB) für Anhänge aus der Whitelist; größere Dateien werden nicht indiziert.
Erweitert die Default-Ignore-Liste des FT-Indexers um zusätzliche Datei-Endungen, die nicht in den Volltextindex aufgenommen werden sollen.
Overflow-Slot zu FT_INDEX_IGNORE_ATTACHMENT_TYPES (256-Zeichen-Limit). Der FT-Indexer konkateniert beide Listen.
Hebt die Standardgrenze von 5.000 Rückgabedokumenten für Volltextsuchen in indizierten Datenbanken an (oder senkt sie ab).
Aktiviert die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen; nur Endungen auf der Whitelist werden über den Tika-Filter indiziert. Erweiterbar via FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES.
Verwirft die Default-Whitelist beim FT-Indexieren von Anhängen und erzwingt ausschließlich die in FT_INDEX_FILTER_ATTACHMENT_TYPES definierten Datei-Endungen.
Speichert in der Notes-Client-notes.ini den Namen des aktuell aktiven Location-Dokuments aus der lokalen names.nsf. Beim Wechsel der Location über die Statusleiste im Notes-Client wird der Wert automatisch aktualisiert.
Aktiviert Authentifizierungs-Logging auf Server bzw. Notes-Client — protokolliert jeden erfolgreichen Authenticate-Aufruf mit Namen und Schlüsselgröße.
Steuert, ob alle Mail-Event-Meldungen zusätzlich im Miscellaneous-Events-View des Log-Files erscheinen. 0 = Router entscheidet, 1 = immer auch in Misc-Events.
Pfad zum Notes/Domino-Programmverzeichnis (Binärdateien). Wird vom Setup automatisch geschrieben und liegt typischerweise auf einem anderen Pfad als das Datenverzeichnis (Directory). Wichtig für die Trennung von Programm- und Datenpartition.
Maximale Größe (in Bytes) des NSF-Buffer-Pools — ein Speicherbereich, der I/O-Transfers zwischen Domino und der Festplatte puffert.
Hebt das ACL-Größenlimit einer ODS-55-Datenbank von klassisch ~950 auf bis zu 65535 Einträge an. Muss laut HCL sowohl auf Servern als auch auf Clients gesetzt sein, die solche ACLs editieren. Wirkt erst, wenn die Datenbank auf ODS 55 (Domino 12+) angehoben wurde.
Hebt bestehende lokale Datenbanken bei
compact -c automatisch auf das jeweils aktuelle ODS-Level der laufenden Notes-/Domino-Version an. Im Gegensatz zu Create_RXX_Databases für eine spezifische ODS-Generation aktualisiert NSF_UpdateODS=1 auch zukünftig erscheinende ODS-Levels automatisch.Steuert, ob Telefonanrufe (Modem-Verbindungen) ins Notes-Logfile geschrieben werden. Werte 0/1/2; Standard 2.
Pfad zum gemeinsamen Daten-Verzeichnis bei Multi-User-Installationen des Notes-Clients unter Windows. Wird automatisch beim Setup geschrieben und ist Kennzeichen einer Multi-User-Installation; bei Single-User-Installs nicht vorhanden.
Steuert, ob Domino bei Translog-Recovery-Fehlern automatisch ein Fixup auf der betroffenen Datenbank ausführt:
1 = automatischer Fixup (Default und Empfehlung), 0 = Datenbank wird stattdessen für den Zugriff blockiert.Legt die maximale Gesamtgröße des Domino-Transaktionslogs in Megabyte fest. Entspricht dem Feld „Maximum log space“ im Server-Dokument, Reiter „Transactional Logging“.